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Baubetriebshof kümmert sich jetzt schon um Streusalz

Vorbereitungen für Winter

HALTERN Der letzte Winter ist vielen Menschen noch in frostiger Erinnerung, da kümmert sich der Baubetriebshof in Haltern schon um die Vorbereitungen für den nächsten Anlauf der kalten Jahreszeit. Denn das Silo für das Halterner Streusalz muss wieder aufgefüllt werden.

von Von Stephen Kraut

, 05.08.2010

„Aktuell haben wir zwar noch rund 52 Tonnen Restbestände, aber im Sommer ist der Preis besonders günstig. Deswegen füllen wir jetzt schon wieder auf“, sagt Norbert Bornemann, Sachbearbeiter des Baubetriebshofs und zuständig für Verwaltung und Einkauf. Insgesamt passen 105 Tonnen in die Lagerstätte.

„Das reicht zwar in der Regel nicht für den ganzen Winter, aber normalerweise gibt es nie Probleme mit dem Nachkauf in den kalten Monaten“, so Bornemann. Der Winter 2009/2010 war dagegen eine Ausnahme. „Im letzten Jahr gab es noch keine Probleme, Streusalz nachzukaufen, aber ab 2010 entstanden echte Engpässe. Zum Glück haben wir immer noch ausreichend Streusalz beschaffen können. Wir waren nie ganz ohne.“ Aber Bornemann betont, dass der letzte Winter extrem war und keinesfalls zu den einzukalkulierenden Fällen gehört. Zum Vergleich: Im vergangenen Winter verbrauchte die Stadt Haltern rund 600 Tonnen Streusalz. Im Winter davor waren es 394 Tonnen, ein Jahr davor nur 157 Tonnen. Den „Spitzenreiter“ macht der Winter 2006/2007.

„Da haben wir null Tonnen Streusalz verbraucht“, sagt Bornemann. Als Richtwert werden pro Winter zwischen 300 und 350 Tonnen Salz eingeplant. „Etwa 100 davon kaufen wir im Sommer, den Rest dann bei Bedarf im Winter“, so der Sachbearbeiter. Planungen für die erforderliche Menge seien jedoch nur äußerst vage, da es zuletzt starke Schwankungen im Verbrauch gegeben habe.   „Niemand kann voraussagen, wie viel benötigt wird. Wir können nur Abwarten, wie stark der Winter in diesem Jahr wird.“ Eingesetzt wird in Haltern Natriumchlorid, die gängigste Form von Streusalz, die in den meisten Städten Verwendung findet.

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