Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bauunternehmer Werner Mertmann will Ortskern aufwerten

Biko-Tenne nur noch Ruine

LAVESUM Es tut sich was in Lavesum: Die alte Biko-Tenne, in den letzten Jahren als Festscheune genutzt, wird dem Boden gleich gemacht.

von Von Elke Rüdiger

, 05.08.2010
Bauunternehmer  Werner Mertmann will Ortskern aufwerten

Die alte Biko-Tenne, in den letzten Jahren als Festscheune genutzt, wird dem Boden gleich gemacht.

„Wir reißen zurzeit die alten Gebäude ab“, erläuterte Werner Mertmann, Chef des Bauunternehmens in Lippramsdorf und Investor des Projektes zwischen Rekener und Merfelder Straße. Entstehen sollen auf dem ca. 4500 Quadratmeter großen Areal Wohneinheiten in zweigeschossiger Bauweise sowie Räumlichkeiten für infrastrukturelle Maßnahmen.

Welches Konzept umgesetzt werde, sei im Detail noch nicht geklärt. „Wir favorisieren nicht nur eine reine Wohnbebauung, sondern möchten mit unserem Vorhaben die Infrastruktur Lavesums aufwerten.“ Für Mertmann ist klar, dass nicht nur acht Doppelhäuser an einer Stichstraße errichtet werden können.   „Direkt an der Hauptstraße müsste eine Dienstleistung angeboten werden“, sagt er. Für das leibliche Wohl sowie die Versorgung mit Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Produkten sei durch die Selbstvermarkter ausreichend gesorgt. Ergänzt werde das Angebot durch Stadtsparkasse, Volksbank und Tankstelle.

Das aber, so der Lippramsdorfer, hätten viele Gespräche mit den Lavesumern bereits verdeutlicht: Sie wollen mehr. Sie denken zum Beispiel an eine örtlich geregelte, vielleicht zeitlich begrenzte aber regelmäßige medizinische Versorgung ihrer Familien, sie fordern – und das nicht erst seit gestern – einen Arzt / eine Ärztin und eine Apotheke sowie weitere Versorgungsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs. Insgesamt, so der Bauunternehmer, gebe es noch Möglichkeiten, den Dorfkern Lavesum infrastrukturmäßig aufzuwerten. „Leider zählt nicht nur der Bürgerwunsch“, weiß Mertmann, „wir führen Gespräche und treten in entsprechende Verhandlungen. Wir können uns bemühen, aber versprechen kann man noch nichts.“

Lesen Sie jetzt