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Bienenvolk leidet an der Faulbrut

Imker besorgt

HALTERN. In einem Halterner Bienenstand ist die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. "Welcher Imker betroffen ist, wissen wir nicht", sagte dazu gestern Franz-Josef Bonberg, Vorsitzender des Halterner Imkervereins.

von Von Elisabeth Schrief

, 10.06.2012
Bienenvolk leidet an der Faulbrut

Eine Futterkranzprobe gibt Aufschluss über einen Seuchen-Befall. Das Kreis-Veterinäramt untersucht in den kommenden Tagen die Bienenvölker im Sperrbezirk.

Aus Datenschutzgründen darf der Kreis den Namen nicht weitergeben. Jedenfalls ist es niemand aus den Reihen des Vereins. Mit Blick auf den Sperrbezirk vermutet Bonberg den verseuchten Bienenstand in der Stadtmitte. Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der Bienenvölker befällt. Die Brut stirbt größtenteils ab. "Die Krankheit ist für den Menschen allerdings ungefährlich", gibt Franz-Josef Bonberg eine beruhigende Entwarnung.Bienenstand gesperrt

Der betroffene Bienenstand wurde vom Kreisveterinäramt gesperrt, außerdem richtete der Kreis einen Sperrbezirk ein. Auch die drei Völker von Franz-Josef Bonberg, der seit 1984 Imker ist, liegen innerhalb des Sperrbezirks. Er darf seine Bienen zurzeit nicht transportieren. In den nächsten Tagen werden alle anderen Bienenvölker und -stände innerhalb des Sperrbezirks amtstierärztlich untersucht. Franz-Josef Bonberg hat noch keinen Termin. Er hofft, dass seine Völker von der Seuche verschont bleiben. Anzeichen dafür hat er jedenfalls bislang nicht entdeckt. Die Krankheit kann jederzeit durch Ansteckung aus verseuchten Bienenvölkern, durch mit Faulbrutsporen infiziertem Honig, auf gesunde Völker übertragen werden. Die Seuche wird schnell durch Wander-Imker eingeschleppt, die oftmals kein Gesundheitszeugnis vorweisen können.

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