Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bo Marcel Schmidt lebte ein halbes Jahr in Neuseeland

Auslandsaufenthalt

Ein Halterner Schüler verbrachte ein halbes Jahr auf der anderen Seite der Erde, in Neuseeland, und verlebte eine spannende Zeit. Das Besondere: Bo Marcel Schmidt ist erst 14 Jahre alt.

HALTERN

von Von Stephen Kraut

, 23.08.2010
Bo Marcel Schmidt lebte ein halbes Jahr in Neuseeland

Bo Marcel Schmidt war für ein halbes Jahr in Neuseeland.

Bo Marcel Schmidt entschloss sich vor etwa einem Jahr dazu, mit der Agency High School Overseas, mit der er auf der Weltweiser Messe in Münster in Kontakt kam, für ein halbes Jahr nach Neuseeland zu fliegen. Ungewiss, was ihn erwartet, kam er zu einer Gastfamilie und besuchte die dortige Schule. Ein Abenteuer, das Bo Marcel unter keinen Umständen missen will. Denn auch die Schule war etwas Besonderes. Mit einem großen Angebot an sportlichen Aktivitäten in der freien Natur bekam der Gymnasiast die Möglichkeit, ungewöhnliche Aktivitäten wie dem „Coasteering“, dem Schwimmen, Klettern und Krabbeln direkt an der Küste entlang, auszuprobieren. „Ich habe dort sogar ein mal gesurft“, berichtet er stolz. Neue Freunde Neben den sportlichen Aktivitäten fand Bo Marcel schnell neue Freunde. „Es waren auch viele internationale Schüler dabei. Wir hatten den Vorteil, dass wir alle zumindest eine Leidenschaft gemeinsam hatten: Wir wollten ein komplett neues Abenteuer erleben“, so der Jugendliche.

Zwar gab es nicht nur positive Dinge aus der Zeit zu berichten, so musste er wegen Unstimmigkeiten die Gastfamilie wechseln, doch insgesamt ist er begeistert von dem halben Jahr. „Ich habe so viel gesehen und erlebt. Wir haben auch eine Reise nach Sydney gemacht“, sagt er. Zurück in Deutschland brauchte Bo Marcel eine gewisse Zeit, um sich wieder einzugewöhnen. „Man verändert sich in dieser Zeit doch stärker als man das vermutet. Aber inzwischen ist alles wieder bestens“, ist er froh. Seine Englischkenntnisse haben von dem Neuseeland-Aufenthalt ebenfalls profitiert. „Ich konnte zwar vorher schon relativ gut Englisch sprechen, aber das ist kein Vergleich zu jetzt.“ Zweites Zuhause Bo Marcel betrachtet Neuseeland und seine spätere Gastfamilie als sein zweites Zuhause. „Ich kann jedem nur raten, auch so eine Erfahrung zu machen“, sagt er. „Das Wichtigste ist aber, dass man es selbst will. Man darf sich auf keinen Fall überreden lassen.“ Ein Nachteil hat die Reise allerdings: Sein halbes Jahr in der neuseeländischen Schule wird in Deutschland nicht anerkannt, so dass er die neunte Klasse wiederholen muss. „Doch das war es wert!“

Lesen Sie jetzt