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Dachstuhl brannte im ehemaligen Hotel "Seestern"

Abriss des Gebäudes?

Nach einem Brand im Seestern riss die Feuerwehr mit Unterstützung eines Lippramsdorfer Bauunternehmers noch in der Nacht das vierte Geschoss des Seesterns ab.Bis um 1.30 Uhr dauerten diese Arbeiten, bis dahin waren vier Feuerwehreinheiten aus Haltern-Mitte, Lavesum, Marl und Hullern schon fast neun Stunden im Einsatz, die Ablösung kam um 7.30 Uhr.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 02.06.2012
Dachstuhl brannte im ehemaligen Hotel "Seestern"

Der Dachstuhl des ehemaligen Hotels "Seestern" brannte.

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Brand im Seestern

Im ehemaligen Hotel "Seestern" an der Hullerner Straße war am Samstagnachmittag (2.6.) ein Brand im Dachstuhl ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
02.06.2012
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Der Dachstuhl stand in helen Flammen.
Im ehemaligen Hotel Seestern hat es gebrannt.
Das Löschwasser wurde aus dem Stausee geholt.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Dichter Rauch quolll aus dem Seestern.
Im ehemaligen Hotel "Seestern" war wieder ein Feuer ausgebrochen.
Dicher Rauch quoll aus dem Gebäude.
Die Feuerwehr holte das Löschwasser aus dem Stausee.
Die Feuerwehr rückte am Samstagnachmittag zum Seestern aus.
Großes Feuerwehraufgebot am Seestern, auch aus Marl wurde Verstärkung angefordert.
Am Abend wurde damit begonen, das Gebäude abzureißen.
Am Abend wurde damit begonnen, das Gebäude abzureißen.
Am Abend wurde damit begonnen, das Gebäude abzueißen.
Schlagworte Haltern

Um 16.45 Uhr gab es Alarm. Eine Zwischenraumdecke unterhalb des Flachdachs war in Brand geraten, als Folge zog eine dicke Rauchwolke über die Hullerner Straße und den Stausee hinweg. 70 Feuerwehrmänner leisteten vollen Einsatz, konnten aber bis 19 Uhr kaum etwas ausrichten.Nach einem Brand im Seestern riss die Feuerwehr mit Unterstützung eines Lippramsdorfer Bauunternehmers noch in der Nacht das vierte Geschoss des Seesterns ab.„Unser Problem ist, dass die Wärmedämmung in der Zwischendecke brennt, wir aber nicht direkt zum Brandherd vordringen können“, erklärte Einsatzleiter Jörg Kroner, Leiter der Hauptwache Haltern. Das Löschwasser floss direkt vom Dach die Hauswände hinunter. Deshalb öffneten die Feuerwehrleute an einigen Stellen die Dachhaut, später schnitten sie das Dach auf, letztlich folgte der Abriss der vierten Etage. Denn immer wieder loderten Brandnester auf. Unter Atemschutz bahnten sich Feuerwehrkameraden den Weg nach oben, teilweise verstellt durch alte Tische, Sofas und Matratzen. Vor Ort waren auch das Technische Hilfswerk Haltern und Dülmen sowie der Malteser Hilfsdienst aus Haltern und Gladbeck. Die einen unterstützten die Einsatzleitung der Feuerwehr, die anderen sorgten für die Verpflegung.

Vom bewohnten Nachbarhaus konnte die Feuerwehr das Feuer glücklicherweise fernhalten. Viele Schaulustige kamen zum See, um die Löscharbeiten zu beobachten. Sie alle waren sich einig: Wäre die scheußliche Ruine doch endlich ganz abgebrannt. Seit 2006 müssen die Halterner zusehen, wie das ehemalige Hotel und Restaurant am idyllischen Stauseeufer verrottet. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe kann die Kriminalpolizei derzeit nichts sagen. Unklar ist auch, wer für den Einsatz der Feuerwehren aufkommt. Bürgermeister Bodo Klimpel wartet die Untersuchungsergebnisse der Kripo ab. Aus Sicht eines Feuerwehrmannes müsste der Seestern aus Gründen der Sicherheit jetzt ganz abgerissen werden. Bislang hatte die privaten Eigentümer das abgelehnt, weil sie für ein neues Hotel nach eigener Auskunft keinen Betreiber finden. Stattdessen möchten sie lukrative Ferienhäuser bauen.

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