Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der erste "See schlägt Wellen"-Abschnitt ist eröffnet

Am Lippspieker

Vom Regen ließ sich Bürgermeister Bodo Klimpel am Sonntag nicht aufhalten, denn endlich war es soweit: Der erste Abschnitt "See schlägt Wellen" wurde der Öffentlichkeit übergeben.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 04.06.2012

Zwar sucht das Projekt die Nähe zum Wasser, aber so viel Regen passte dann doch nicht zum Ereignis am Lippspieker. Bürgermeister Bodo Klimpel übergab der Öffentlichkeit am Sonntag den ersten Abschnitt „See schlägt Wellen“ am Lippspieker. „Wir haben es geschafft, die Verbindung zwischen See und Innenstadt für Fußgänger und Radfahrer attraktiver zu gestalten.“ Symbolisch durchtrennte er ein Band, 200 Gäste verfolgten unter Regenschirmen die Zeremonie. Eigentlich sei der Tag für die Eröffnung parallel zu den Seetagen und dem verkaufsoffenen Sonntag bestens ausgesucht. „Der Gedanke des gegenseitigen Profitierens kann besser nicht unter Beweis gestellt werden“, sagte Klimpel. Natürlich hatte er sich dazu Sonnenschein gewünscht.Der gerade fertig gewordene, im August 2011 gestartete Bauabschnitt zwischen Lipptor und Bahnunterführung kostete 900.000 Euro, davon zahlt das Land 630.000 Euro. Am Lippspieker wurden 5000 Kubikmeter Boden abgefahren und 3200 Quadratmeter gepflastert. Zu den Rasenwellen mit einer Fläche von 1800 Quadratmetern kommen noch neu angelegte 1500 Quadratmeter an Pflanzflächen mit acht Bäumen und 7000 Pflanzen hinzu. Sie wurden in den letzten Tagen eingesetzt.

Der zweite Bauabschnitt, die Umgestaltung der Hullerner Straße, beginnt am 25. Juni. Hierfür sind 500.000 Euro vergesehen, das Land schießt 325.000 Euro zu. Zum Jahresende soll alles fertig sein. „Vorausschauend haben wir natürlich schon den dritten Abschnitt, das Stück hinter der Bahn, geplant. Dafür ist die Förderung beantragt, aber noch nicht bewilligt“, doch Klimpel hofft auf eine Fortsetzung des Projektes. Nach dem Durchtrennen des Bandes spazierten die Gäste über die neue, interessant gestaltete Anlage. Die Tanzgruppe des ATV unter Leitung von Annette Roters gab trotz des unaufhörlichen Regens eine Darbietung, die Werbegemeinschaft stiftete Würstchen und Getränke, der Verein für Altertumskunde und Heimatpflege sorgte für Kaffee und Kuchen. Die Verweildauer war kurz. Aber Klimpel verbreitete trotzdem gute Stimmung: „Ich hoffe, auch die nächsten Bauabschnitte verlaufen reibungslos, damit wir weiter an unserem Schmuckstück arbeiten können.“

Lesen Sie jetzt