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Ein Hektar Wald und Wiese brannte zwischen Hullern und Olfen

Großer Waldbrand

Wochenlange Trockenheit hält die Feuerwehr in Haltern ständig in Alarmbereitschaft. Am Montagabend gab es einen Großeinsatz östlich von Hullern.

Hullern

, 16.07.2018
Ein Hektar Wald und Wiese brannte zwischen Hullern und Olfen

Zwischen Hullern und Olfen stieg eine weit sichtbare Rauchsäule in die Luft. © Horst Lehr

„Etwa 10.000 Quadratmeter Waldboden und Wiesenflächen haben gebrannt“, heißt es aus der Leitstelle der Feuerwehr im Kreis Recklinghausen. Das entspricht einer Fläche von 100 mal 100 Metern. Gegen 19 Uhr habe die Wehr das Feuer im Griff gehabt, eine halbe Stunde später seien nur noch vereinzelte Glutnester aktiv gewesen. Die Löscharbeiten laufen bis in den Abend.

Um 18.07 Uhr ging der erste Notruf bei der Feuerwehr ein, weitere folgten, außerdem Hinweise vom Feuerwachturm in der Haard. „Es gab den Vollalarm für die ganze Stadt“, heißt es aus der Leitstelle, dazu wurden auch die Sirenen aktiviert. Neben der hauptamtlichen Wache waren sechs Freiwillige Feuerwehren aus Haltern sowie jeweils ein Trupp aus Lüdinghausen und Seppenrade im Einsatz. Die Einsatzstelle lag nahe der Stadtgrenze zu Olfen weit im Wald östlich von Hullern. Die Ursache für den Brand ist am Abend unklar.

Wie entstehen Waldbrände? Vor allem im Sommer nimmt die Häufigkeit größerer Brandflächen zu. Die sommerliche Trockenheit und die leicht durchlässigen Böden sind dafür verantwortlich. Ein Waldbrand kann durch einen Blitz oder die Selbstentzündung entstehen. In den meisten Fällen ist aber die Unachtsamkeit des Menschen schuld - durch das Grillen auf einer trockenen Wiese oder dem Wegwerfen einer glühenden Zigarette. Auch das Entsorgen bestimmter Müllarten kann zu Waldbränden führen.
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