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Ein umwerfender Umzug

SYTHEN Eine endlose Fahrradreihe am Breitenweg in Richtung Sythen kündigte es am Sonntagmittag an: auf zum Festumzug nach Sythen.

von Von Silvia Wiethoff

, 24.08.2008
Ein umwerfender Umzug

"Ein Dorf, das unseren Namen trägt..." Viele Gruppen sorgten selbst für Stimmung.

Rund 20 000 Besucher säumten die Straßen, die in den Tagen zuvor mit Wimpelketten, Bannern und Fahnen geschmückt worden waren. Drei berittene Herolde bildeten die Vorhut der Geburtstagsparade. 50 Gruppen mit mehr als 1000 Teilnehmern und zahlreichen Motivwagen schlängelten sich durch das Dorf.

Nachbarschaften, die nicht im Umzug vertreten waren, fanden sich am Straßenrand zur Kaffeerunde zusammen. Nicht nur die auswärtigen Besucher staunten über die Kreativität und Handwerkskunst, mit der die Teilnehmer des Umzugs ihre Ideen umgesetzt und auf die Wagen oder an die Marschierenden gebracht hatten. Festgehalten wurde das Ereignis wie schon der Gala-Abend zuvor vom Verein für Medienarbeit.

Schäfer und Mägde, Bauernlümmel und Marktfrauen in originalgetreuen Trachten erinnerten an die wechselvolle Geschichte des ehemals kleinen Fleckens Sythen seit dem Jahr 758. Alte Handwerkskunst und Modelle historischer Gebäude gehörten ebenso zu den Präsentationen wie lieb gewordene Hobbys, die schon seit Urzeiten im Dorf gepflegt werden.

Nicht alle Vereine hatten sich mit einem historischen Beitrag in den Festzug eingereiht. Doch das nahm diesen selbst das auf jedes Detail achtende ehrenamtliche Vorbereitungsteam mit Ludger Beermann an der Spitze nicht übel: HTC-Stockwiese, HSC-Haltern-Sythen und TuS Sythen demonstrierten Gemeinsinn in ihrer Vereinskluft.  

Der Förderverein Freibad Sythen sorgte mit einem eigenen Wagen für spritzige Festlaune. Kinder schossen mit Wasserpistolen in die Reihen der Zaungäste. Ähnlich in Acht nehmen mussten sich die Besucher beim Passieren der Freiwilligen Feuerwehr. Der Löschzug Sythen hatte ein historisches Löschgerät mit Spritze mitgebracht. Richtig gut meinte es dagegen die Nachbarschaft Stockwiese mit dem Publikum. Matthias Pfeiffer und Mitstreiter verteilten himmlisch duftende Blaubeerpfannkuchen, die frisch brutzelnd direkt vom Herd auf dem Gaumen landeten. 

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