Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fahrradwerfer steht ab Freitag vor Gericht

MARL Sekunden entschieden über Leben und Tod: Ein 29-jähriger Marler hat am 16. April um vor 11 Uhr von der Brücke der Rappaportstraße in Marl ein Fahrrad auf die Autobahn 52 geworfen.

06.08.2008

Das Rad landete auf der Überholspur, eine Frau fuhr mit ihrem Wagen direkt hinein. Sie blieb zum Glück unverletzt. Der Täter muss sich  ab Freitag vor der II. Strafkammer des Landgerichts Essen  verantworten. Die Anklage wirft dem Marler einen gefährlicher Eingriff in den  Straßenverkehr vor. Der Beschuldigte ist psychisch erkrankt und daher  schuldunfähig.

Er steht unter gesetzlicher Betreuung. Geht es nach der Staatsanwaltschaft, soll der Mann in einem psychiatrischen  Krankenhaus untergebracht werden. Eine Zeugin hatte den Mann am Tattag  beobachtet, der das Rad hinuntergeworfen hatte, und sofort die Polizei alarmiert. Aufgrund weiterer Zeugenhinweise nahm die Polizei den mutmaßlichen Fahrradwerfer Minuten später in Tatortnähe fest.

Lesen Sie jetzt