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Firma Dickerhoff hat Insolvenz angemeldet

Geschäfte laufen weiter

Die Firma Josef Dickerhoff & Co. Bauunternehmung an der Flaesheimer Straße 1 in Hamm-Bossendorf ist in Zahlungsschwierigkeiten. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Firma bereits am 4. Oktober beim Amtsgericht Essen Insolvenz angemeldet. Wie es weitergeht, ist derzeit unklar.

HALTERN

, 14.10.2016
Firma Dickerhoff hat Insolvenz angemeldet

Kein Investor und kein neuer Standort in Sicht. Was wird aus der Bauunternehmung Dickerhoff in Hamm-Bossendorf.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht den Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Frank Kebekus. „Die Geschäfte laufen weiter und laufende Aufträge werden ganz normal abgewickelt“, erklärte gestern auf Anfrage Andreas Ploeger. Der Geschäftsführer der Dickerhoff-Verwaltungs-UG und der Josef Dickerhoff Garten und Landschaftsbaugesellschaft Ahaus, konnte aus Berlin noch nichts zur Insolvenz sagen, da er zum Insolvenzverwalter noch keinen Kontakt hatte. Rüdiger Edwin Wenk, seit 22. Dezember 2015 Geschäftsführer der Bauunternehmung, sei krank.

Wie zuletzt im April berichtet, hatte im Juni 2015 Bernhard Ludwig Winkelhaus den langjährigen Geschäftsführer Jörg Blumberger abgelöst und führte bis Ende September 2015 zunächst gemeinsam mit Eleonore Dickerhoff die Geschäfte weiter.

Neuer Chef

Kurz vor Weihnachten gab Winkelhaus – als Sanierer mit dem Willen angetreten, für Dickerhoff einen Investor und neuen Standort zu finden – aus nicht näher bekannten Gründen die Geschäftsführung ab. Als neuer Chef fungierte seitdem Rüdiger Edwin Wenk. Wenk, der im Februar 2015 erst 67 defizitäre Weltbild-Filialen übernommen hatte, schloss im Wochentakt Filialen, die letzte im Oktober 2015 in Dortmund. Schon im Juli 2015 musste Wenk mit seiner Ahauser Buchhandlung „Lesensart Rüdiger Wenk GmbH“ selbst Insolvenz anmelden.

Noch im Januar dieses Jahres berichtete Rüdiger Edwin Wenk im Gespräch mit unserer Zeitung über die intensive und viel versprechende Suche nach einem Investor sowie einem neuen Standort.

Suche ging weiter

Ende März meldete Andreas Ploeger, dass Rüdiger Wenk krank sei. Ihm sei es in nächster Zeit nicht möglich, das Haus zu verlassen. Man suche deshalb nach Alternativlösungen in Form eines Prokuristen. Der als möglicher Investor gehandelte Unternehmer entschied sich im April gegen eine Übernahme der Firma. Ob es schließlich zu der angekündigten erneuten Akquise potenzieller Interessenten bei der Unternehmensbörse der Handwerkskammer Münster kam, ist nicht bekannt.

Was jetzt aus den verbliebenen 25 restlichen Mitarbeitern bei Dickerhoff wird, ist derzeit unklar.

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