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Frischer Wind aus China

MARL "Die Zeit der Zweifel und Spekulationen ist vorbei", sagt Uta Heinrich, Bürgermeisterin der Stadt Marl. Jetzt werde das China-Projekt verwirklicht.

von Von Michael Wallkötter

, 05.08.2008
Frischer Wind aus China

In der Nähe des Café del Sol soll das China-Außenhandelszentrum entstehen.

Der Grund für die Aufbruchstimmung im Marler Rathaus: Für den ersten Bauabschnitt des von chinesischen Investoren geplanten Groß- und  Außenhandelszentrums liegen konkrete Planungsentwürfe vor. Und die seien ohne Wenn und Aber baurechtlich genehmigungsfähig, betonte gestern der Technische  Beigeordneter Wolfgang Seckler.

Die nächsten Schritte sind vorgezeichnet: Drei chinesische Investoren werden  gemeinsam eine Gesellschaft mit Sitz in Marl gründen, die beim Grundstückskauf  als Vertragspartner der Stadt Marl auftritt und das Projekt später auch  realisiert. Zeitgleich mit dem ersten Spatenstich, mit dem spätestens im  Dezember gerechnet wird, soll die konkrete Planung für den zweiten Bauabschnitt  beginnen. An der Herzlia-Allee, zwischen McDonalds und dem Café del Sol, sollen im ersten  Schritt 60 bis 90 Büroeinheiten des neuen "Global Business Centers" (GBC)  entstehen.

Nach der endgültigen Fertigstellung wird das Zentrum auf einer Fläche  von knapp vier Hektar Platz für 200 chinesische Unternehmen bieten, die von Marl  aus die europäischen Märkte erschließen wollen. 600 Arbeitsplätze sollen  zunächst einmal geschaffen werden. Über das Investitionsvolumen gibt es offiziell keine Aussagen. Die Summe wird jedoch auf 20 bis 30 Mio. Euro taxiert.

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