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Gelbe Tonne für Haltern keine Option

Gelbe-Sack-Alternative

HALTERN Manche Städte greifen als Alternative zum dünnhäutigen Müllsack auf die standfeste Gelbe Tonne zurück. Eine Option auch für Haltern? "Momentan sehe ich das nicht", sagt Christian Hovenjürgen, kaufmännischer Leiter der städtischen Wirtschaftsbetriebe.

von Von Sonja Kostersitz

, 13.08.2010
Gelbe Tonne für Haltern keine Option

Der Sack, so Hovenjürgen, würde die Tonne zumindest für Haltern an Vorteilen überbieten. „Das Trenn-Ergebnis ist einfach ein besseres“, sagt er und verweist auf die Durchsichtigkeit, die dem Müllentsorger eine gezielte Kontrolle ermögliche.   Außerdem hätten viele Halterner gar nicht genug Stellfläche, um neben Papier-, Bio- und Restmüll- noch eine weitere Tonne zu platzieren. „Auch haben wir bislang keinen derartigen Wunsch aus der Bevölkerung gehört.“ Außerdem entstünden mit dem Sack für Stadt und Bürger keine Kosten, da dessen Vertrieb ausschließlich dem Dualen System unterliege.

Und schlussendlich, so Hovenjürgen, sei in Sachen Müllentsorgung zur Stunde alles offen. Zum einen laufe der Vertrag mit der Entsorgungsfirma Veolia noch bis Ende 2012, zum anderen diskutiert die Bundesregierung derzeit die Einführung einer Wertstofftonne, die Plastik, Metall, Leder, Textilien und elektrische Kleingeräte schluckt und so den „Grünen-Punkt-Müll“ nichtig mache. „Bevor das nicht entschieden ist, ist mit einer Gelbe Tonne ohnehin nicht zu planen.“ 

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