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Großes Interesse an Infobörse 55+

Aussteller informierten

Dass das Leben im Alter die Menschen trotz "Day Of Song" sehr interessierte, zeigte die große Resonanz auf die Infobörse 55+. Zahlreiche Aussteller informierten.

HALTERN

von Von Florian Wilms

, 03.06.2012
Großes Interesse an Infobörse 55+

Sabine Sieckmann, Christel Wiekert und Franz-Josef Hemsing vom St. Anna Wohnheim informierten rund ums Essen.

Auf großes Interesse stieß die Infobörse 55+. Nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei Angehörigen und anderen Interessierten. Gut 30 Aussteller informierten über Themen rund ums Alter. Vom Pflegedienst über Physiotherapie bis hin zum Sanitätshaus. Dass Training eine wichtige Rolle im Alter spielt, demonstrierte David Schütz von der Caritas auf eindrucksvolle Weise. Augen zu: Der Tastsinn ist gefragt. Ein Geldstück muss befingert werden. „Das ist ein 2-Euro-Stück“, sagt ein Besucher. Falsch. Eine 50 Cent-Münze war es. „Der Tastsinn ist besonders wichtig, wenn der Sehsinn im Alter nachlässt“, sagt Schütz. „Training ist jedoch wichtig. So auch das Training der Arme.

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Infobörse 55+

Auf der Infobörse 55+ erfuhren die Besucher viel Wissenswertes über Möglichkeiten, den Alltag zu erleichtern.
03.06.2012
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David Schütz (Caritas) informierte über das Fithalten im Alter und demonstrierte anhang eines Tastspiels, wie schwer es ist, Dinge zu erstasten.© Florian Wilms
Sabine Sieckmann, Christel Wiekert und Franz-Josef Hemsing vom St. Anna Wohnheim informierten rund ums Essen.© Foto: Florian Wilms
Jutta Voskort versorgte mit ihre Mitarbeiterinnen mit Kaffee und Kuchen.© Florian Wilms
Ein Quiz mit Bildern von Haltern gabs beim Seniorenbeirat zu lösen.© Florian Wilms
Susanne Melcher vom Sanitätshaus Welzbacher stellte Kälte- und Wärmekissen sowie Handmassagebälle vor.© Florian Wilms
Schwester Nicole und Schwester Susanne berieten in Sachen Pflegedienst von der Diakonie.© Florian Wilms
Den Notrufknopf für Senioren stellte Agnes Krause von den Johannitern vor.© Florian Wilms
Schlagworte Haltern

Wenn man länger eigenständig im Alter leben möchte, muss man trainieren“, rät Schütz. Um Sicherheit für das selbstständige Leben in den eigenen vier Wänden zu bekommen, hält Agnes Krause von den Johannitern einen Knopf mit großer Wirkung bereit. „Das ist ein Notfallknopf. Die Anlage, über die per Knopfdruck ein Notruf abgesetzt werden kann, wird an das Telefon angeschlossen“, erklärt sie den Besuchern. Man stelle sich einen Sturz im Bad vor, das Telefon ist weit weg. Man wäre praktisch hilflos. „Für solche Situationen hat man ein Armband mit einem Notrufknopf. Das gibt Sicherheit,denn man weiß, dass sofort Hilfe kommen würde“, erklärt die Expertin.

Der Einzug ins Altenwohnheim könnte eine Option im Alter sein. Franz-Josef Hemsing informierte schwerpunktmäßig über das Essen im Altenwohnheim St. Anna. „Das Essen ist sehr wichtig. Es hält Leib und Seele zusammen“, sagt der Hausleiter. Sechs Mahlzeiten werden den Bewohnern serviert. „Die Bewohner können selbst mitkochen“, sagt Hemsing und fügt hinzu, dass Essen besonders für Demenzkranke wichtig ist. „Die haben einen großen Bewegungsdrang und verbrennen so bis zu 4000 Kalorien am Tag“, weiß der Experte.

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