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Hälfte der 147 "Schleckerfrauen" soll bis Herbst wieder in Arbeit sein

Plan der Arbeitsagentur

Es gibt Hoffnung für die 147 Halterner "Schleckerfrauen". Bisher konnte mehr als ein Drittel der Frauen aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet werden. Bis zum Herbst soll die Hälfte der Frauen wieder in Arbeit sein.

HALTERN

05.06.2012
Hälfte der 147 "Schleckerfrauen" soll bis Herbst wieder in Arbeit sein

Nach dem Aus für Schlecker beginnt in den Filialen der Ausverkauf.

Hoffnung für die acht Halterner „Schleckerfrauen“: Die Arbeitsagentur Recklinghausen möchte bis zum Herbst die Hälfte der 147 arbeitslosen „Schleckerfrauen“ im Kreisgebiet wieder in Arbeit bringen. Das teilte am Dienstag der Leiter der Agentur, Marcus Kowalczyk, mit. Die Frauen müssten jedoch Abstriche bei der Bezahlung hinnehmen. Der Agenturleiter zieht eine positive Bilanz der bisherigen Vermittlung: Gut zwei Monate nach Bekanntgabe der Insolvenz der Drogeriemarktkette hätten sich in einer ersten Welle bereits mehr als ein Drittel (in Zahlen 51) der 147 ursprünglich gemeldeten Frauen aus dem Kreisgebiet wieder aus der Arbeitslosigkeit abmelden können.Dazu zählten Arbeitsaufnahmen, Wiedereinstellungen oder Abmeldungen auf eigenen Wunsch. Wer sich aus der Arbeitslosigkeit abmeldet, hat aber nicht zwangsläufig einen neuen Job.

Auch wer eine Fortbildungsmaßnahme durchläuft, verschwindet aus der Statistik. In insgesamt 55 Fällen seien kurze Qualifizierungsmaßnahmen, insbesondere Bewerbungs- und Kassentrainings, durchgeführt worden. Nicht zu vernachlässigen sei jedoch, dass sich unter den 51 Abmeldungen einige Damen befänden, die sich eine Weiterbeschäftigung bei Schlecker erkämpft haben. Diese würden nun, nach dem endgültigen Aus, erneut zur Arbeitsagentur zurückkehren. Es sei denn, sie finden in der Zwischenzeit eine andere Beschäftigung. Hinzu kommen die Beschäftigten aus den bislang noch geöffneten Schlecker-Filialen.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Herbst wenigstens die Hälfte aller ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen unterzubringen“, bestätigt Kowalczyk laut Mitteilung. „Daran arbeiten wir gemeinsam mit den Betroffenen. Wichtig ist, mit der nötigen Flexibilität im Hinblick auf die zukünftige Tätigkeit zu agieren. So können wertvolle Beschäftigungschancen entstehen. Außerdem würden viele der Damen Einkommenseinbußen in Kauf nehmen müssen, da die Bezahlung bei Schlecker deutlich über der ortsüblichen Bezahlung lag.“

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