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Halterner bauen eine Schule im Kongo

Projektstart

In dem kleinen kongolesischen Ort Kamituga soll im Februar 2011 eine Grundschule für Mädchen entstehen – mit Hilfe aus Haltern.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 30.08.2010
Halterner bauen eine Schule im Kongo

Peter Sachse auf der Schulbaustelle in Kibe.

Rupert und Franz-Martin Neudeck sowie Gerd Voß initiierten deshalb vor Wochen das Projekt „Eine Schule für den Kongo“. Bürgermeister Bodo Klimpel gibt am 14. September um 15 Uhr den offiziellen Startschuss. Rund 4.000 Euro sind seit Bekanntwerden des Projektes bereits eingegangen. Auch gestern kam noch wieder Geld in den Spendentopf: Die neuen Schüler der Joseph-Hennewig-Schule und deren Eltern stellen auf Anregung von Pfarrer Karl Henschel die Kollekte des Gottesdienstes in den Dienst der guten Sache. Gebaut werden soll eine Schule mit acht Klassenräumen und einem Lehrerzimmer.

Rupert Neudeck: „Wir möchten mit dem Ausschachten und dem Fundament im Februar beginnen. Das Gebäude wird uns 48.000 Euro kosten, der Transport des Materials kommt erschwerend zum Preis dazu.“ Die Bauarbeiter, in der Regel neben zwei Grünhelmen 15 bis 20 Handlanger aus dem Dorf und Spezialisten, müssen täglich auf der Baustelle sein, damit das Richtfest im März gefeiert werden könne. „Im Mai würden die Innenarbeiten fertig gestellt sein, so dass wir die Eröffnung dieser Haltern-Schule für den Juni 2011 zusagen könnten“, ist Rupert Neudeck sehr zuversichtlich. Ihre erste Schule, ein Gymnasium in Kasika, eröffneten die Grünhelme am 19. Dezember 2009 in Kabila. Die zweite Schule in Kibe wurde im August begonnen.

Peter Sachse aus dem Schwarzwald war gerade für die Grünhelme vor Ort. „Es ist gut, nach drei Monaten voller Entbehrungen nach Hause zu kommen, mit diesem Koffer voller Erfahrungen und Eindrücken und der Gewissheit, dass die Grünhelme eine vernünftige Entwicklungshilfe betreiben. Das Geld der Spender ist nachhaltig angelegt.“ 

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