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Indisches Büfett für Flutopfer in Pakistan

Spendeaktion

"Diese Menschen hatten schon früher nicht viel zu beißen. Ich weine viele Tränen über die Not meiner Landsleute", bittet der 50-jährige gebürtige Pakistani Mobariz Ullah seine Freunde in Lippramsdorf und Haltern um Hilfe.

LIPPRAMSDORF

von Von Elke Rüdiger

, 17.08.2010
Indisches Büfett für Flutopfer in Pakistan

Mobariz Ullah lädt am 28. September zugunsten der Flutopfer in Pakistan zu einem indischen Spenden-Büfett ein.

Er ist überzeugt: Das zögerliche Spendenverhalten mündet nach den Schreckensbildern in eine große Bereitschaft.  

Die Flutkatastrophe in Pakistan forderte bisher mehr als 1600 Tote und über 2000 Verletzte. „Ganz zu schweigen von den Schäden in Millionenhöhe. Die Leute haben kein Haus, kein Trinkwasser, kein Essen, keine medizinische Versorgung. „Die Menschen wissen nicht mehr weiter. Niemand hat sich ausgesucht, wo er  geboren wurde. Wir sind alle Erdenbürger. Ob Islam, Hindhu, Christ oder Moslem – alle sind Menschen“, appelliert Ullah zu spenden.   Der gebürtige Pakistani aus dem Punjab im Nordwesten des Landes lebt seit 28 Jahren in Deutschland, seit zehn Jahren in Lippramsdorf: „Ich fühle mich sehr wohl. Hier habe ich viele Freunde.“ Auf die zählt er. Seine Familie in Lahore hatte Glück. Aber auch die Situation in der benachbarten Region Kot Addu sei schockierend: „Unvorstellbar!“

Gemeinsam mit Ehefrau Ayesha und den Kindern Asad (16), Saad (14) und Sidra (12) lädt der 50-Jährige zum indischen Spenden-Büfett in sein Restaurant „Punjab Garden“ ein. Am 28. September, 18 bis 22 Uhr, können Freunde und Gönner indische Küche genießen. Ullah tischt mehrere Vor-, Haupt- und Nachspeisen auf. „Da ist für jeden ’was dabei“, hofft er auf viele Gäste. Schlemmen und dabei Gutes tun: Die Büfett-Einnahmen gehen in das Katastrophengebiet. Ullahs Bruder Abad sucht Flutopfer auf. „Die Ärmsten sollen mit dem Spendengeld unterstützt werden.“ Ein Spendenkonto möchte Mobariz Ullah noch in dieser Woche einrichten. Helfer vor Ort sollen mit Fotos und Berichten die Hilfe dokumentieren. „Jeder Cent kommt an!“, verspricht er.

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