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Interessantes Programm im Jüdischen Museum

DORSTEN Mit einigen interessanten Kooperationsveranstaltungen wartet das Halbjahres-Programm des Jüdischen Museums auf. Der erste Vortrag am Mittwoch, 3. September, ist eine Zusammenarbeit mit der VHS. Die 1929 in Warschau geborene Halina Birenbaum liest ihre Zeitzeugenberichte unter dem Titel „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.

von Von Michael Klein

, 08.08.2008
Interessantes Programm im Jüdischen Museum

Selbstbildnis des preisgekrönten Malers Jacob Pins.

Am Sonntag, 19. Oktober, steht das interreligiöse Gespräch beim 8. Abrahamsfest in der Pauluskirche auf dem Programm. Die frühere Museumsleiterin Johanna Eichmann wird am Donnerstag, 23. September, über Sukkot, das Laubhüttenfest referieren. Gemeinsam mit dem Trägerverein Altes Rathaus, wo der Vortrag auch stattfindet, hat das Jüdische Museum für Mittwoch, 29. Oktober, den Theologen Dr. Hans-Hermann Henrix aus Aachen eingeladen. Dr. Michael Rosenkranz (Gelsenkirchen), Allgemeinmediziner und Chirurg, spricht am Donnerstag, 4. Dezember, über den „Sinn der Beschneidung“ und aus Gladbeck kommt Dr. Melvin Fried, der Iwrith, das moderne Hebräisch, unterrichten wird.

Am Sonntag, 31. August, wird der Israel-Tag des Freundeskreises Hod Hasharon im Museum gefeiert. Der israelische Künstler Uri Shaked wird am 5. September einen Ganztages-Workshop anbieten. Die bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin Mirjam Pressler aus München liest am Mittwoch, 10. September, aus ihrem letzten Roman „Golems stiller Bruder“. Eine Exkursion nach Bremerhaven zum dortigen Deutschen Auswandererhaus steht am Samstag, 7. September, auf der Agenda, bevor am Montag, 27. Oktober, die Dorstener Köchin in der Volkshochschule die Jüdische Küche zu Rosch Haschana (Neujahr) vorstellt.

Die nächste Lesung findet am Donnerstag, 6. November, statt: Die 63-jährige Autorin J. Monika Walther aus Dülmen stellt ihren Prosaband „Eine Landsuche in Deutschland“ vor. Vom 28. bis 30. November ist Weihnukka-Markt, und am Donnerstag, 11. Dezember, ein Literatur-Salon. Am Sonntag, 18. Oktober, wird eine Ausstellung eröffnet, die sich Jacob Pins widmen, einen preisgekrönten Holzschneider und Maler. Auch in diesem Jahr finden sich zwei Kinder-Werkstätten im Programm und am Sonntag, 26. Oktober, wird ein Familiensonntag gefeiert. Zudem wird Walter Schiffer, Pädagoge und Theologe, zwei Vorträge halten und zu zwei Werkstattgesprächen einladen. 

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