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Kinder machen ihr Umweltdiplom

HALTERN Um Farben, die tristes Einerlei oder Schwarz-Weiß-Malerei richtig aufpeppen, geht es bei der „Sommerwerkstatt“ der Gelsenwasser AG. Und natürlich um das begehrte Umweltdiplom

von Von Elke Rüdiger

, 06.08.2008
Kinder machen ihr Umweltdiplom

Paulina, Kea und Henrike (v.l.) machen ihr Umweltdiplom.

Für den „Pass“ sind in dieser Woche 78 sieben- bis zehnjährige Mädchen und Jungen in fünf Gruppen je zwei Stunden täglich auf dem Gelsenwasser-Gelände unterwegs – und aktiv.

Mit großem Einsatz sind die Ferienkinder bei der Sache. Für den Umweltpass erleben die Kinder im Frühling, Sommer und Herbst die Natur mit allen Sinnen. Zu den Themen „Was fliegt denn da?“, „Farben“ und „Wald“ bietet die Gelsenwasser AG vielfältige Aktionsprogramme, mit denen sie die Themen „Natur und Umwelt“ kindgerecht vermittelt und mit dem Vorurteil aufräumt, dass Umweltschutz langweilig ist.

„Farben“ heißt das Motto der Sommerwerkstatt, „denn der Sommer ist noch nicht bunt genug“, erklärt Biologin Anja Katheder, die die Werkstatt gemeinsam mit Michaela Tölle und Christiane von der Gönna leitet. Das Trio lässt die Kinder gewähren, gibt aber bei Bedarf Anleitungen, Tipps und hilft auch mal. Es wird gebastelt und gemalt, die Kinder testen Farben aus, malen bunt, was ihnen trist erscheint. Bis ihre Bilder trocknen, gehen die Spürnasen in die Natur – suchen die Farben des Sommers draußen.

Auf einer Blumenwiese entdecken sie „ihre“ Farbe. Bei ihren Spaziergängen haben sie schon Kohlweißlinge und Bläulinge gesehen. Auch einen Admiral. Geduldig sind sie auf der Pirsch, möchten farbenprächtige Tagpfauenaugen aufspüren. Die Chancen stehen gar nicht schlecht, denn, die erwachsenen Tiere überwintern bei uns... Für Umweltpass mit Diplom müssen die Spürnasen noch eine Hürde nehmen: die „Herbstwerkstatt“ auf dem Hof Borkenberge. Dann erleben die Umweltdetektive den Hullerner Forst mit allen Sinnen. Neben herbstlichen Basteleien führt ein Ausflug die Kinder in den bunten Herbstwald.

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