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Kriminalpolizei ist noch keinen Schritt weiter

Mordfall Kandaouroff

Im Mordfall Kandaouroff ist die Kriminalpolizei noch keinen entscheidenden Schritt weiter. In den letzten Tagen nach der großen Pressekonferenz gingen einige Hinweise ein, diese werden zurzeit abgearbeitet.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 27.08.2010
Kriminalpolizei ist noch keinen Schritt weiter

Ein Zeuge fand am Montag, 31. Mai, in Tatortnähe diese Sturmmaske mit Sehschlitzen.

Andere Fälle lassen sich oft schneller eingrenzen und aufklären. „Aber Klaus Kandaouroff hatte ein sehr großes Umfeld“, verdeutlicht Polizei-Pressesprecher Michael Franz den immensen Aufwand.   Der Fall sei arbeitsintensiver als zum Beispiel der Wohnungseinbruch in Bochum 2006. An dieser Tat mit über 100.000 Euro Beute war einer der Männer beteiligt, die den Mord in Datteln-Klostern verübten. Definitiv gibt es noch keine konkreten Hinweise, die zu den Tätern führen. Nach wie vor geht die Kripo von einem Raubmord aus.

Die Mordkommission unter Leitung von Achim Finkeldey arbeitet ohne Zeitvorgabe in unverminderter Stärke weiter. Solange, bis sich keine Ermittlungsansätze mehr ergeben. Zurzeit ist nicht geplant, Öffentlichkeit über „Aktenzeichen XY“ herzustellen. Dann müsste die Polizei zu viele Einzelheiten preisgeben. Die hatte sie schon den Journalisten bei der Pressekonferenz in Recklinghausen aus ermittlungstaktischen Erwägungen vorenthalten. Zur Ergreifung der Täter setzte Familie Kandaouroff eine Belohnung von 100.000 Euro aus. Wenn es sich um organisierte Kriminalität handelt, dürfte eine Aufklärung relativ unwahrscheinlich sein. Oder Kommissar Zufall hilft mit.   

 

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