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Kühler Juni sorgt für Frust bei Freibädern

Erste Zwischenbilanz

Kalendarisch hat der Sommer am Donnerstag offiziell begonnen. Doch das wonnige Gefühl für die Jahreszeit will nicht so recht aufkommen. Zu sehr drücken ständiger Regen, Gewitter und eher kühle Temperaturen aufs Gemüt. Und auf die Bilanz. Vor allem bei den Freibädern. Denn die haben bislang einen fürchterlichen Juni erlebt.

HALTERN

von Von Tobias Nordmann

, 22.06.2012
Kühler Juni sorgt für Frust bei Freibädern

<p>Wo ist der Sommer? So voll wie hier im Strandbad war es in diesem Jahr selten in den Halterner Bädern. Die Betreiber geben die Hoffnung auf eine gute Saison aber noch nicht auf, mit einer stabilen Wetterlage, sei noch vieles möglich. <p></p> Steffe</p>

Nur etwa 500 Besucher zählten die Mitarbeiter des Freibads Aquarell an den acht Betriebstagen in diesem Monat. Zu wenig. Dass sich die Zwischenbilanz aber nicht völlig katastrophal liest, ist den warmen Tagen um Pfingsten zu verdanken. "Im Mai hatten wir 7335 Besucher", sagt Mitarbeiterin Sabine Vogelsang. Das sei gut gewesen.

Ähnlich sieht's in Sythen aus: "Pfingsten war Bombe", sagt Bademeister Tiemo Glunk. Und sonst? Sonst sei wenig gewesen. Immerhin: Auf die Frühschwimmer ist Verlass, auf einen harten Kern von 15 bis 20 Personen, die bei Wind und Wetter kämen. Und auch in den nächsten Tagen müssen die Sportler auf die Zähne beißen, denn bis Ende der kommenden Woche soll es eher nass und kühl bleiben. Überschaubar sind auch die Besucherzahlen im Strandbad. "Gerade ist nur eine Schulklasse hier", sagte Betriebsleiter Klaus Ahlfänger am Freitag im Gespräch mit unserer Zeitung. Nach dem guten Auftakt an Pfingsten mit rund 7000 Besuchern sei der Juni ein ähnliches Desaster wie im vergangenen Jahr, sagt Jochen Dynak von der betreibenden Seegesellschaft.

Doch die Hoffnung auf eine gute Saison will er noch nicht begraben. Denn traditionell sei der Juni ein etwas schwächerer Monat. Das stärkste Geschäft mache das Strandbad in der Ferienzeit. "Das sind die maßgebenden Monate für unsere Bilanz", sagt Dynak. Mit einem warmen Sommer könne sogar noch der schwache Juni kompensiert werden. Um am Ende der Saison eine schwarze Null erwirtschaftet zu haben, müsse das Bad auf etwa 50 000 Besucher kommen. Auf das warme Sommerwetter warten sie auch in Sythen. "So um die 30 Grad in den nächsten Wochen wäre toll", sagt Tiemo Glunk. Etwas bescheidener fallen dagegen die Wünsche von Sabine Vogelsang aus. Eine schöne und stabile Wetterlage würde ihr für den Anfang schon reichen. Und noch hat sie Hoffnung: "2009 war die Situation ähnlich und pünktlich zu den Ferien wurde das Wetter gut."

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