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Mehr als 100 Bürger liefen beim Sternmarsch mit

Gegen Rechtsextremismus

In welchem Land, in welcher Stadt möchten wir leben? Für die Halterner, die Freitagabend beim diesjährigen Sternmarsch mitliefen, ist die Antwort ganz klar: Sie möchten in einer Demokratie zu Hause sein. Für Toleranz gingen sie deswegen auf die Straße und gegen Gewalt und Rechtsextremismus.

HALTERN

, 14.11.2014
Mehr als 100 Bürger liefen beim Sternmarsch mit

Beim Sternmarsch liefen Bürger, Partei- und Kirchenvertreter gemeinsam die Rekumer Straße hinunter

An der Muttergottesstiege trafen sich rund 100 Bürger zum mittlerweile sechsten Sternmarsch. Hinter Vertretern der etablierten Parteien und Kirchen zogen sie die Rekumer Straße bis zum Marktplatz hinunter. Das „Halterner Bündnis gegen Gewalt und Rechtsextremismus – für Toleranz und Demokratie“ hatte ihn organisiert. „Wir wollen mit dem Sternmarsch ein Zeichen setzen, zeigen, dass die Mehrheit der Halterner gegen Rechtsextremismus ist“, sagte Bündnissprecherin Heike Brüggemann.

In den vergangenen Jahren stand der Sternmarsch immer unter einem Thema, zum Beispiel „Sport und Rechtsextremismus“. In diesem Jahr haben sich die Veranstalter bewusst gegen ein Motto entschieden. Denn Gründe gegen Rechts zu demonstrieren gebe es momentan genug und sehr unterschiedliche, sagte Heike Brüggemann. Die Verbrechen des NSU, die Ausschreitungen der Hooligans in Köln und natürlich das große Hakenkreuz vor zwei Wochen in der Unterführung „Der See schlägt Wellen“ in Haltern selbst.

Ein Auslöser, bei dem Sternmarsch mitzulaufen, war das Hakenkreuz für Johannes Schämann und seine Freunde aber nicht. „Wir wollen Courage zeigen und ein Beispiel für andere Jugendliche sein“, sagt der 19-Jährige. „Haltern ist eine schöne Stadt und das soll so bleiben. Wir brauchen hier keine Fremdenfeindlichkeit, keinen Rassismus und anderen Quatsch“, sagte Arne Micus.

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Sternmarsch

Um ein Zeichen für Toleranz und Demokratie zu setzen, liefen Freitagabend circa 100 Halterner beim Sternmarsch in der Innenstadt mit.
14.11.2014
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Sternmarsch für Toleranz und Demokratie von der Muttergottesstiege zum Alten Rathaus© HOLGER STEFFE
Sternmarsch für Toleranz und Demokratie von der Muttergottesstiege zum Alten Rathaus© HOLGER STEFFE
Sternmarsch für Toleranz und Demokratie von der Muttergottesstiege zum Alten Rathaus© HOLGER STEFFE
Sternmarsch für Toleranz und Demokratie von der Muttergottesstiege zum Alten Rathaus© HOLGER STEFFE
Sternmarsch für Toleranz und Demokratie von der Muttergottesstiege zum Alten Rathaus© HOLGER STEFFE
Sternmarsch für Toleranz und Demokratie von der Muttergottesstiege zum Alten Rathaus© HOLGER STEFFE
Sternmarsch für Toleranz und Demokratie von der Muttergottesstiege zum Alten Rathaus© HOLGER STEFFE
Sternmarsch für Toleranz und Demokratie von der Muttergottesstiege zum Alten Rathaus© HOLGER STEFFE
Sternmarsch für Toleranz und Demokratie von der Muttergottesstiege zum Alten Rathaus© HOLGER STEFFE
Schlagworte Haltern

Das betonte auch Heike Brüggemann in ihrer Ansprache auf dem Marktplatz. „Wir dürfen nicht müde werden, immer wieder zu betonen, dass wir Fremdenhass und rechten Vandalismus in Haltern nicht dulden.“    

Ein von Halterner Zeitung Live (@hzlive) gepostetes Video on Nov 11, 2014 at 9:15 PST

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