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Mehrere Möglichkeiten zum Rudelgucken

Hier gibt es in Haltern Public-Viewing

Zum Eröffnungsspiel stellen wir verschiedene Public-Viewing-Standorte in der Stadt vor. Wer lieber ein eigenes Fest organisiert, sollte vorsichtig sein und die Bedingungen der Gema beachten.

Haltern

, 14.06.2018
Mehrere Möglichkeiten zum Rudelgucken

2014 sammelten sich bei Jupp unner de Böcken viele Fußball-Fans. © Blanka Thieme-Dietel

Die Fußball-Bundesliga hat sich gerade erst in die Sommerpause verabschiedet, da steht schon der Beginn der Weltmeisterschaft an. Heute beginnt das Turnier in Russland, am Sonntag steigt dann auch das deutsche Team ein. In Haltern gibt es wieder mehrere Möglichkeiten, die Spiele beim Public Viewing zu verfolgen.

Auf jeden Gegner ein abgestimmtes Buffet


Die Saloon Cocktailbar & Chilloutlounge, Krumme Meer 4, wird jeden Tag ab 13 Uhr geöffnet sein. Das Ende ist offen. „Wir übertragen alle Spiele über drei bis vier große Fernseher und eine Leinwand“, sagt Niko Milis, Geschäftsführer vom Saloon.

Auch bei der Stadtmühle Haltern, Zu den Mühlen 60, wird es jedes Spiel zu sehen geben. Mehr Informationen konnte Geschäftsführer Heiko Kausch auf Nachfrage noch nicht preisgeben.

Bei Jupps Erlebnisbiergarten, Hullerner Straße 107, gibt es die Deutschland-Spiele auf einer Großleinwand zu sehen. Dazu werden Gerichte, passend zu den gegnerischen Mannschaften angeboten. „Es gibt ein schönes, buntes Rahmenprogramm mit Verlosung bei jedem Spiel. Beim letzten Deutschland-Spiel wird ein hochwertiger Beamer verlost. Wie jedes Mal ist es ein Rundum-Sorglos- und Wohlfühlprogramm bei Jupp zur WM“, so Betreiber Toddy Geldmann.

Auch Thomas Döpper, Inhaber des Prickings-Hof, Niehuser Weg 14, ist vorbereitet. „Auf die Fußball-WM freuen wir uns“, so Döpper. „Wir werden bei allen Deutschland-Spielen – also hoffentlich sieben – kostenfreies Public-Viewing anbieten. Und wer möchte, kann sich beim All-You-Can-Eat-Grill-Buffet bedienen“, sagt er. Die Partien werden auf einer Großbildleinwand übertragen. Der Eintritt ist umsonst. Einlass ist zwei Stunden vor Spielbeginn.

Ein öffentliches, von der Stadt organisiertes, Rudelgucken wird es auch zu dieser Weltmeisterschaft nicht geben. „Es ist sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Hinzu kommt, dass es hohe Sicherheitsanforderungen gibt. Wir wollen aber auch nicht in Konkurrenz zu den privaten Anbietern stehen“, sagt Thomas Gerlach, Pressesprecher der Stadt. Dass es 2006 ein Public Viewing gab, hing laut Gerlach damit zusammen, dass die WM in Deutschland ausgetragen wurde.

Bei Festen im Zweifel lieber nachfragen


Wer die Spiele lieber zu Hause gucken möchte und Freunde dazu einlädt, braucht nichts Weiteres zu beachten. Anders ist dies bei öffentlichen, gewerblichen Veranstaltungen. Da ist unter Umständen eine Lizenz der Gema oder der Fifa notwendig.

Die Fifa hält sich ein Recht zur Lizenzierung vor, wenn für die Vorführung direkt oder indirekt Eintrittsgelder (wie zum Beispiel ein Mindestverzehr) erhoben werden, Sponsoring- oder andere „Assoziierungsrechte“ genutzt werden oder wenn ein „anderer geschäftlicher Vorteil“ erzielt wird. Bei Fußballübertragungen in der Gastronomie oder in Hotels ist dies nicht der Fall, da hier üblicherweise kein Eintritt gezahlt wird. Allerdings kann auch bei einer besonderen nicht-gewerblichen Veranstaltung, eine Lizenz notwendig sein. Das ist so, wenn die Veranstaltung auf mehr als 5000 Besucher ausgerichtet ist. Von der GEMA heißt es: „Sie stellen während der WM einen Fernseher auf und zeigen lediglich die Spiele, ihr Raum ist zum Beispiel 200 qm groß: Sie zahlen für die gesamte WM 99,58 € netto. Bei Räumen bis 400 qm 199,17 € netto zuzüglich sieben Prozent Umsatzsteuer. Wenn hingegen ein einzelnes Spiel wie das Finale, gezeigt wird, sonst aber kein weiteres Programm geboten wird und kein Eintrittsgeld verlangt wird, zahlen sie je 150 Zuschauer 34,38 Euro netto zzgl. Umsatzsteuer. Dies muss dann als Einzelveranstaltung angemeldet werden.“

Keine Gema-Lizenz ist von Nöten, wenn Sie bereits ein Fernsehgerät in ihren Räumlichkeiten und dafür auch die nötige Lizenz der Gema haben und die Spiele ohne Veranstaltungscharakter (extra Werbung, Rahmenprogramm, Eintritt) zeigen.

Richtig kompliziert wird es, bei Festen mit Live-Musik oder Veranstaltungen, die nicht in die vorgestellten Kategorien passen. In diesem Fall ist eine persönliche Beratung von der Gema möglich.

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