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Museen ergänzen sich hervorragend

HALTERN Das neue „RömerMuseum“ im Archäologischen Park Xanten in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland ist eröffnet. Aber als Konkurrenz zu Haltern sieht Museumspädagogin Renate Wiechers das nicht.

von Von Elke Rüdiger

, 25.08.2008
Museen ergänzen sich hervorragend

Museumspädagogin Renate Wiechers ist zuversichtlich. Die Zusammenarbeit mit dem RömerMuseum Xanten soll eine Bereicherung für die Museen sein.

Im Gegenteil, „wir können uns doch hervorragend ergänzen“, so Renate Wiechers. Xanten sei kein komplett neuer Standort. So wie Xanten um Haltern gewusst habe, wisse Haltern um Xanten. Der Archäologische Park sei nun durch das Museum komplettiert worden.

Der moderne Museumsbau aus Stahl und Glas steht in Xanten an historischer Stätte auf dem Gelände der ehemaligen römischen Metropole Colonia Ulpia Traiana, die um das Jahr 100 n. Chr. auf Xantener Boden gegründet und in der Spätantike von den Franken zerstört wurde. Der Bau erhebt sich über den ausgegrabenen Fundamenten der Eingangshalle des römischen Stadtbads und entspricht in Größe und Gestalt dem antiken Vorbild.

„Ob Xanten oder Haltern, beide Einrichtungen sind interessant, nehmen sich nichts weg.“ Xanten zeige die „zivile Stadt“, Haltern das „römische Lager“. Eigentlich, so Renate Wiechers, bilden Haltern, und Xanten mit Kalkriese das Trio, wobei Haltern zurzeit noch der Park fehlt. „Wir freuen uns, dass den Xantenern es gelungen ist, das Haus zu eröffnen.“

Römer seien das „ganz, ganz große Thema, das in aller Munde ist“. Das sei auch gut so, umso mehr Menschen interessieren sich für die Funde, Gebäude, das Leben der alten Römer.

Die nächsten Attraktionen stehen für Haltern mit den Römertagen am letzten August-Wochenende an, und die Vorbereitungen für die große Imperium-Ausstellung, 2000 Jahre Varusschlacht, laufen ebenfalls auf Hochtouren. „Nein, ich habe keine Befürchtungen für uns oder Xanten. Es ist eine gute Sache!“, betont die Museumspädagogin.

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