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Nach Jäger-Unfall: Obduktion angeordnet

Todesursache klären

Nach dem tödlichen Unfall eines 64-jährigen Jägers, der am vergangenen Freitag auf einem Hochsitz in Sythen ums Leben kam, gehen die Ermittlungen der Polizei weiter. Die Staatsanwaltschaft Essen hat für Donnerstag eine Obduktion der Leiche angeordnet.

HALTERN

, 18.11.2014
Nach Jäger-Unfall: Obduktion angeordnet

Von diesem Hochsitz fiel der Jäger.

Man erhoffe sich, dadurch die eindeutige Todesursache klären und Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden endgültig ausschließen zu können. Bislang gebe es keinerlei Anzeichen, die auf eine Straftat hinwiesen, so Polizeisprecher Michael Franz.

Beispielsweise gäbe es keine Erkenntnisse, die dafür sprechen, dass der Hochsitz absichtlich manipuliert gewesen sein könnte. Franz: „Wir gehen weiterhin von einem äußerst tragischen Unglücksfall aus.“ Ob die Ermittlungen eingestellt werden können, sei nun vom Ergebnis der Obduktion abhängig.

Der tödliche Unfall hatte sich am Freitagnachmittag in einem Revier in der Nähe des Silbersees III ereignet. Der 64-jährige Mann aus Sythen war beim Betreten einer Kanzel gestürzt, nachdem sich ein Brett auf dem Podest gelöst hatte. Der Jäger verlor den Halt und stürzte kopfüber. Sein Fuß hatte sich dabei unglücklich in der Bruchstelle eingeklemmt. Ein Spaziergänger hatte die Feuerwehr alarmiert, nachdem seine Versuche, den Mann zu befreien, gescheitert waren. Als die Rettungskräfte kurze Zeit später dann eintrafen, konnten sie nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

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