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Politik ist unzufrieden mit Straßenausbau

Details gefordert

Die Stadt macht nicht das Licht aus, sie macht es erst gar nicht an. An den neuen Rad- und Gehwegen entlang der Bahnlinie verzichtet sie auf einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern auf Laternen - weil sie sich Anschaffungs- und Folgekosten nicht leisten kann.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 12.06.2012

Aber sonst wird (fast) alles schön an der Strandallee und im Bereich zwischen Hullerner Straße und im Mühlbachtal. Heinrich Stock vom städtischen Bauamt erläuterte die Planung am Dienstagabend sehr ausführlich im Ausschuss Bauen und Verkehr.Radwegeführung unübersichtlich

Die Verwaltung holte sich den Segen des Ausschusses, um mit den Ausschreibungen beginnen zu können. Allerdings stolperten unzufriedene Politiker über Details. Zum Beispiel kritisierten sie die unübersichtliche Radwegeführung an der Ecke Strandallee/Hellweg. "Wir erwarten eine optimale Alternative", sagte Manfred Ernst (CDU) deutlich und fand darin auch die Unterstützung der Grünen. Trotzdem stimmte der Ausschuss zu, aber seine Anregungen müssen überprüft werden. Die in der Verantwortung der Stadt liegenden Arbeiten beginnen am 20. August mit dem Ausbau der Strandallee. Ursprünglich sollten seitlich auf dem Dreieck neue Parkplätze angelegt werden. Sie sind gestrichen: das Areal befindet sich in Privatbesitz. Also zu teuer für die Stadt.

Zur Planung gehören ferner die Fußgängerbrücke zwischen Sixtusstraße und Westuferpark, die Aufmöbelung des Geh- und Radweges bis zur Hullerner Straße sowie zwei Wendehammer an den künftigen Sackgassen Zu den Mühlen und Im Mühlbachtal. Der Ausbau der Straße Im Mühlbachtal war am Dienstag nicht Gegenstand des Beschlusses. Nach den Sommerferien werden zunächst die Bürger gehört.

Gedanklich wanderte Heinrich Wiengarten (SPD) weiter entlang der Bahnlinie bis Sythen: "Wie steht es mit der Umgestaltung des Übergangs am Bahnhof Sythen?" Das Planfeststellungsverfahren läuft 2013 aus, wenn bis dahin nichts passiert, ist das Projekt tot. "Man muss Druck machen!", riet Heinrich Stock der Politik.

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