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Radfahrer folgen den Spuren der Römer an der Lippe

Fördermittel-Antrag

Den Spuren der Römer entlang des längsten Flusses Nordrhein-Westfalens folgen: Diesem unverwechselbaren Charme sollen Radfahrer erliegen - auch in Haltern.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 23.08.2010
Radfahrer folgen den Spuren der Römer an der Lippe

Bald soll die Römer-Route durch die Römer-Lippe-Route erweitert werden.

39 Anrainer und Gewässerunterhalter (unter anderem der Lippeverband) meldeten die Römer-Lippe-Route als Projekt für das EU Ziel 2-Programm an, im Herbst wird eine Jury über den Antrag entscheiden. Ziel 2-Programm Das Ziel 2-Programm unterstützt den Strukturwandel im Ruhrgebiet und in ausgewählten Teilregionen. Sonntag radelte Landrat Cay Süberkrüb mit einer 40-köpfigen Begleitgruppe die Halterner Teilstrecke ab. Vom Bahnhof ließen sich die Besucher zum Römermuseum leiten, von dort nach Lippramsdorf und wieder zurück über den Lippe- und Kanaldamm Richtung Haltern. 290 Kilometer lange Route Die insgesamt 290 Kilometer lange Römer-Lippe-Route führt von Xanten bis Detmold, lässt sich beliebig durch Themenschleifen verlängern, der Tachometer zeigt dann weitere 150 Kilometer an. „Wir möchten mit Fördermitteln die Route als überregionale Marke aufbauen und unserer Region sowie der landschaftlich reizvollen Lippe noch mehr Profil geben“, erklärte Marion Bugdoll, Koordinatorin für Radverkehr und Sport beim Kreis.

Die Einzigartigkeit dieses Projektes liege in der Verknüpfung von fünf touristischen Regionen: Münsterland, Metropole Ruhr, Niederrhein, Teutoburger Wald und Sauerland. Wenn die Anrainer den Zuschlag erhalten, wird es Verbesserungen an der jetzt schon ausgezeichneten Römerroute geben, zum Teil auch neue Radwege und auf jeden Fall eine bessere Beschilderung. Infotafel Annaberg So soll beispielsweise auf dem Annaberg eine Infotafel mit Erläuterungen zum römischen Castell aufgestellt werden. „Wir möchten die Römer-Lippe-Route ähnlich vermarkten wie die markante Ruhrtalroute. Sie hat immerhin Arbeitsplätze geschaffen und die Region sehr aufgewertet“, sagt Marion Bugdoll.

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