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Rainer Schulz übernimmt Vorsitz der Halterner Tafel

Nachfolge geklärt

Die Zukunft der Halterner Tafel ist gesichert. Der Verein hat nach langer Suche endlich einen Nachfolger für den Vorsitz gefunden. Am Mittwoch ist Rainer Schulz aus Recklinghausen von den Vereinsmitgliedern einstimmig zum Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Er tritt in große Fußstapfen.

HALTERN

, 06.11.2014
Rainer Schulz übernimmt Vorsitz der Halterner Tafel

Jutta Voskort (2.v.r.) hat den Vorsitz der Halterner Tafel nun an Rainer Schulz (r.) übergeben.

Noch vor wenigen Wochen stand die Tafel am Rande der Auflösung. Die Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden hatte sich schwierig gestaltet. Für die Position der unabhängigen und ehrenamtlichen Vereinsführung war trotz zahlreicher Bemühungen niemand zu finden. Entsprechend erleichtert zeigte sich Jutta Voskort, die bisherige Vorsitzende, nun im Gespräch mit unserer Zeitung. „Ich bin einfach nur froh, dass es jetzt weitergeht und wir eine gut funktionierende Tafel an einen kompetenten Nachfolger übergeben können.“

Bei der Tafel endet damit eine Ära. Acht Jahre hatte Jutta Voskort gemeinsam mit ihrem Mann Helmut die Geschicke des Vereins federführend geleitet. Auf die Abläufe bei Abholung und Sortierung der Waren sowie die Weitergabe an Bedürftige hatte sie stets einen akribischen Blick. „Natürlich fällt der Abschied nicht leicht. Die Arbeit hat mir immer viel Spaß gemacht“, so Voskort. Doch ihre Entscheidung, nicht mehr für den Vorsitz kandidieren zu wollen, hätten sie und ihr Mann schon bei der letzten Jahreshauptversammlung vor zwei Jahren mitgeteilt.

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Die vergangenen Monate und die nervenaufreibende Suche nach einem geeigneten Nachfolger, gibt die 61-Jährige offen und ehrlich zu, hätten an ihren Kräften gezerrt. Künftig werde sie sich um ihre pflegebedürftige Tante kümmern und die „neue Freizeit genießen“. Ihrem Nachfolger wolle sie aber mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zur Freude von Rainer Schulz. „Ich bin mir darüber bewusst, dass ich in große Fußstapfen trete“, sagt der 63-jährige Recklinghäuser.

Bedürftigen Menschen den Alltag zu erleichtern und zu helfen, mit knappen finanziellen Mitteln zurechtzukommen, sei die Motivation für sein soziales Engagement, so Schulz. Durch seine berufliche Erfahrung fühle er sich der neuen Aufgabe gewachsen. „Die Arbeit einer Tafel geht aber über den sozialen, gemeinnützigen Aspekt hinaus.“ Zum Beispiel gäbe es viele Berührungspunkte mit der Gesetzgebung. „All das erfordert eine gute Organisation.“ 

Vorstandsteam
Zum neuen Vorstandsteam gehören auch: Helga Crabus (2. Vorsitzende), Ingrid Overhaus (Schriftführer) und Margit Brandy-Drewello (Kassiererin).

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