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Rechtsmedizin tappt weiterhin im Dunkeln

Tote Borgmann-Mitarbeiter

Im Fall des mysteriösen Todes von zwei jungen Mitarbeitern des Autohauses Borgmann ist das tödliche Gift immer noch nicht identifiziert. Auch nach fast vier Monaten können die Gerichtsmediziner kein brauchbares Ergebnis vorweisen.

HALTERN

von Von Holger Steffe

, 18.06.2012
Rechtsmedizin tappt weiterhin im Dunkeln

Ende Februar waren die 20 und 25 Jahre alten Männer in zwei verschiedenen Wohnungen tot aufgefunden worden. Da beide tags zuvor noch gemeinsam in der Werkstatt an einem Auto gearbeitet hatten, wurde von Polizei und Staatsanwaltschaft im Betrieb und im privaten Umfeld ermittelt.„Wir haben jetzt die notwendigen Geräte und Apparaturen, um gesicherte Gasproben auf ihre Bestandteile zu prüfen“, sagt Dr. Uta Küpper von der Rechtsmedizin in Essen. „Einmal die Probe angestochen, ist das Beweisstück nicht mehr für einen zweiten Versuch vorhanden“, verweist die Biologin auf die Problematik des Verfahrens. Etliche Tests sind nötig und müssen erfolgreiche Ergebnisse liefern, ehe eine gesicherte Probe benutzt wird. Nach Auffassung von Küpper kann es noch mehrere Wochen dauern, bis die Testphase abgeschlossen ist. Denn die Geräte werden auch noch für andere forensische Prüfungen gebraucht.

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