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Sänger hatten gute Laune beim gemeinschaftlichen Trällern

4. Halterner Rudelsingen

Dass Musik gute Laune macht, ist bekannt. Und dass Musik verbindet, zeigte am Mittwochabend das Rudelsingen im Treibsand. Viele der über 200 Gäste aus der Region waren das erste Mal dabei, obwohl es das vierte Rudelsingen in Haltern war. Auch wir waren dabei und haben einen Videofilm gedreht,

HALTERN

von Von Ulla Bönig

, 14.11.2014

Inzwischen hat es sich herumgesprochen, wie viel Spaß das gemeinsame Singen ohne Noten, ohne besondere Vorkenntnisse, ohne langweiliges Üben macht. „Die einzige Regel ist, im Stehen zu singen“, so David Rauterberg, Moderator, Chef und Gitarrist des Abends. Dass ein Einsingen überflüssig ist, bewiesen die Sangesfreudigen schon bei dem ersten Lied, „Die kleine Kneipe“. Der Text wurde gut sichtbar auf eine große Leinwand projiziert und fast alle stimmten mit ein. Matthias Schneider sang und spielte am Piano. David Rauterberg sang ebenfalls und griff ab und zu zur Gitarre. Dass er eine Gesangsausbildung hat, war nicht zu überhören.

Bei dem Song „Country Roads“ ließen auch die letzten Gesangmuffel ihre Hemmungen fallen und sangen laut und begeistert mit. Das Spektrum der Songs war breit gefächert und für jeden Geschmack in Deutsch und Englisch etwas dabei. Auch leise Töne waren gefordert, wie z.B. bei „Let it Be“ von den Beatles oder „Über den Wolken“ von Reinhard Mey.

Die Frauenquote war erdrückend, sodass David Rauterberg für die wenigen anwesenden Männer etwas anbieten wollte. „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ wurde im Duett gesungen. Im Wechsel mit den Damen schmetterten die Männer ihren Part, dass jeder glaubte, die Männer seien in der Überzahl.

Die Gastgeber Martina und Helmut Kuchel vom Treibsand sorgten in der Pause dafür, dass die Kehlen gekühlt werden konnten. Rauterberg betreibt seit drei Jahren, inzwischen hauptberuflich, das Rudelsingen. Fünf Teams sind gut organisiert und sorgen in NRW und Niedersachsen dafür, dass die Sänger Spaß, Entspannung und einen unvergesslichen Abend haben. Die Stimmung war fantastisch, überall fröhliche Gesichter. „Wir kommen bestimmt wieder“, war die einhellige Meinung der Gäste. 

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