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Schilder warnen vor Starenkasten auf der B58

Weseler Straße

Der Starenkasten an der Weseler Straße/B58 ist eine Goldgrube für den Kreis. Allein im vergangenen Jahr machte der Halterner Blitzer 14.770 Aufnahmen. In Zukunft dürften deutlich weniger Buß- und Verwarngelder in den Kreishaushalt fließen. Oder werden es am Ende vielleicht doch mehr sein?

HALTERN

, 24.11.2014
Schilder warnen vor Starenkasten auf der B58

Am Annaberg ist seit kurzem Tempo 100 erlaubt.

Über die Antwort auf diese Frage lässt sich vermutlich streiten. Tatsache ist: Seit wenigen Tagen warnt ein Schild „Radarkontrolle“ vor dem fest installierten Blitzer. Ein eindeutiges Signal, auf den Tacho zu schauen und das Tempo zu drosseln. Für Autofahrer kommt die Temporeduzierung allerdings neuerdings ziemlich plötzlich. Im Bereich vor dem Hinweisschild auf die Radarkontrolle in Fahrtrichtung Haltern darf man nun nämlich 100 statt der zuvor erlaubten 70 Kilometer pro Stunde fahren. Autofahrer müssen also viel stärker „abbremsen“ als früher.

Eine Verkehrsteilnehmerin habe die „alte“ Beschilderung bemängelt, heißt es aus der Pressestelle des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in NRW. Daher habe Anfang September unter Federführung der Bezirksregierung mit den zuständigen Behörden ein gemeinsamer Ortstermin stattgefunden. Hierbei, so heißt es, sei festgestellt worden, dass die derzeitige Geschwindigkeitsregelung in Fahrtrichtung Haltern am See auf dem Teilabschnitt von der Zufahrtsstraße „Annaberg“ bis rund 100 Meter vor dem stationären Blitzer geändert werden könne. Zugleich sei deutlich geworden, dass eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h im Zulauf auf die Fußgängerampel erforderlich sei, da auf dem außerortsgelegenen Streckenabschnitt der B 58 in diesem Bereich eine besondere Gefahrenlage für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, insbesondere für die Schüler zu den beiden ÖPNV-Bushaltestellen bestehe. Die Gefahrenlage rechtfertige auch den Einsatz des Starenkastens, um „in diesem sensiblen Bereich ein angemessenes Geschwindigkeitsniveau zu erzielen und die durch den Fahrverkehr verursachten Gefährdungen zu minimieren.“

Gleichwohl habe es „einer besseren verkehrstechnischen Ausstattung durch die Kombination der Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h mit dem Gefahrzeichen 131 (Lichtzeichenanlage) der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) als Hinweis auf die vorhandene Fußgängerampel und der zusätzlichen Beschilderung “Radarkontrolle“ bedurft. Durch die beidseitige Aufstellung der Verkehrszeichenkombination sollen die Erkennbarkeit und die Begreifbarkeit der Verkehrsregelung zweifelsfrei und nachvollziehbar verdeutlicht werden. Die Bezirksregierung Münster war daraufhin per Erlass gebeten worden, das „hierfür Notwendige zu veranlassen.“

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