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Schulleiter kommt auf dem Motorrad

LAVESUM Hans Hatebur ist der Neue in der Grundschule des Dorfes. Doch bei den Kindern ist er bereits bekannt wie der sprichwörtlich bunte Hund.

von Von Benjamin Glöckner

, 24.08.2008
Schulleiter kommt auf dem Motorrad

Viele Eltern waren ins Antoniushaus nach Lavesum gekommen, um Hans Hatebur, den neuen Rektor des Grundschulverbandes Sythen-Lavesum, kennen zu lernen.

Schließlich ist Hatebur wohl der einzige Grundschulrektor in Haltern, der seinen Arbeitsweg mit dem Motorrad zurücklegt. Neugierige Eltern Und auch am Donnerstagabend kam er in gewohnter Manier nach Lavesum gefahren. Diesmal führte ihn sein Weg allerdings nicht in die Schule, sondern in das Antoniushaus, in dem bereits viele Eltern auf ihn warteten. Alle wollten den neuen Rektor kennen lernen, der seit diesem Schuljahr sowohl für die Sythener als auch für die Lavesumer Grundschule zuständig ist.Mächtig Eindruck hinterlassen „Mit Ihrem Motorrad haben Sie bereits mächtig Eindruck bei den Kindern hinterlassen“, bilanzierte eine Mutter, und auch die Eltern schienen Hatebur nicht abzulehnen. Stattdessen bereiteten sie ihm einen warmen Empfang, bei dem in lockerer Runde über die Zukunft der Schulen in Sythen und vor allem Lavesum geplaudert wurde.Schulen sollen Gesicht behalten „Beide sind gewachsene Schulen und sollen ihr Gesicht behalten“, zerstreute Hatebur direkt zu Beginn die Befürchtungen vor einem harten Umbruch. Vielmehr werde man voneinander lernen und dabei seine Eigenständigkeit behalten. „Dieses Mehr an Schule kann nur von Vorteil sein“, sah Hatebur nur Positives in der Fusion. Gleichzeitig sei er neuer Leiter einer Schule geworden, die funktioniere: „Und ich werde auf keinen Fall etwas ändern“, versprach er.

Es bewegt sich einges Dieses Versprechen relativiere sich jedoch bei der Organisationsstruktur. „Innerschulisch bewegt sich einiges“, so Hatebur. „Schule im Allgemeinen verändert sich ständig. Ebenso wie die Schüler. Und darauf muss man schnell und flexibel reagieren.“ Und gerade dies sei in einem größeren Verbund noch besser zu bewerkstelligen.Fördervereine arbeiten eng zusammen Betroffen von der Fusion sind auch die Fördervereine, die in Zukunft enger zusammenarbeiten wollen, aber dennoch einzeln bestehen bleiben. „Bestimmte Aktionen wird man zusammen machen“, erklärte Anke Kunz- Rohlf, Vorsitzende des Fördervereins des Grundschulstandortes Lavesum und beteiligte sich an dem allgemein positiven Tenor dieses Abends.

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