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Sportler in Rüstung üben für Olympia

HALTERN „Wenn in Peking die Olympiade losgeht, sind wir leider schon mit unseren Olympischen Spielen fertig“, wusste der neunjährige Jan. Seit Dienstag nahm er im Römermuseum an der Sommerferienaktion teil.

von Von Sophie Bissingen

, 07.08.2008
Sportler in Rüstung üben für Olympia

Nicolai Semrau und Lena Backmann in ihren Sportrüstungen für die Olympischen Spiele.

Die anstehenden Olympischen Spiele sind in aller Munde, auch in Haltern. Unter dem Motto „Asterix bei den Olympischen Spielen“, lernten zwölf Kinder spielerisch den Ursprung der Olympischen Spiele kennen.

„Wir haben erst einen Helm gebastelt, den die Sportler früher getragen haben“, erklärte der achtjährige Jannik. Vorlagen, wie Bücher, Zeichnungen und Amphoren, waren  für die Kinder in ihrer Kreativität ausschlaggebend. „Wir haben den Kindern zuerst einen Einblick in die Olympiastadt und ihre Bauwerke gegeben, ihnen erklärt, dass die Spiele als Spiele für Zeus ins Leben gerufen wurden“, erklärte Museumspädagogin Nina Lau, die die Gruppe betreute.

Beim Basteln der Helme und Einzelteilen der Rüstung hatte sie die nötigen Vorlagen, unterstützte mit Tipps. „Jetzt gucken wir uns erstmal die Originalschilder von damals an“, kündigte sie an und lotste die Kinder ins Museum, wo die verzierten Fundstücke für Aufmerksamkeit sorgten. „Die Medusa konnte mit ihrem Blick Menschen zu Stein wandeln“, erklärte eines der Kinder und wusste im gleichen Moment, weshalb die Spieler oft den Medusenkopf auf ihre Schilder gemalt hatten. „Das diente als Abschreckung für den Gegner“, erklärte ihnen Nina Lau.

Nach den Bastelaktionen hatten die Kinder etliche Rüstungsgegenstände gefertigt, um sich für die Olympiade zu qualifizieren: Von Beinschienen über Helme bis zum Schutzschild. Mittwochnachmittag stand der Rüstungslauf bei den Wettkämpfen an. Ebenso konnten die Kinder Weitspringen, Laufen und Werfen. „Mit Huckepack spielen wir ein Pferderennen nach“, erklärte Lau. Am Freitag beim Abschlussfest steht die Siegerehrung auf dem Programm. Natürlich wird beim Festmahl auch gespeist wie zu Zeiten der Römer. „Die Sportler haben damals getrocknete Pflaumen und Traubensaft zu sich genommen, um sich zu stärken“, so Lau. Dann können abends auch die echten Spiele beginnen

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