Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Stars der Kleinkunstszene geben sich wieder die Ehre

Kulturboitel-Programm

„Durst ist schlimmer als Heimweh“, sagt der Volksmund – und so heißt auch das neue Programm von Jess Jochimsen. Wem es nach der langen Sommerpause nach kabarettistischen Genüssen dürstet, dem hilft der Kulturboitel.

HALTERN

von Von Thomas Liedtke

, 26.08.2010
Stars der Kleinkunstszene geben sich wieder die Ehre

Die Bullemänner kommen gleich zweimal.

Mit Jess Jochimsen kommt zum Auftakt (24. September) ein alter Bekannter ins Trigon. Ein Star der Kleinkunstszene, der sich nicht nur als Kabarettist einen Namen gemacht hat, sondern auch als Musiker, Fotograf und Autor. Sein neues Soloprogramm ist kein herkömmliches, mit Anfang, Witz-Zwang und Ende, sondern ein tragikomisches Roadmovie zum Zurücklehnen, ein entspannt-literarischer Heimatabend mit ungewissem Ausgang.

Apropos „ungewisser Ausgang“ – das gilt auch für die internationale Finanzkrise, die Heinrich Pachl als das perfekteste Verbrechen unserer Tage bezeichnet. Der hoch dekorierte Kabarettist begibt sich am 4. November auf „die Spur der Scheine“. Pachl spürt den Zusammenhängen, Tätern, Opfern aber auch Helden, insgesamt dem Wahnwitz dieser Wirtschafts- und Polit-Klamotte nach, immer dem Motto folgend: „Lacht kaputt, was Euch kaputt macht.“ Jochen Malmsheimer, der die Reihe im Januar fortsetzt, vergleicht sich gerne mit einem Gruyere. Auch er werde immer älter, schärfer und grantiger, was jeder bestätigen wird, der die Karriere des wortgewaltigen Kabarettisten verfolgt hat. „Flieg Fisch, lies und gesunde! oder: Glück, wo ist Dein Stachel“ heißt sein aktuelles Programm, das er am 10. Februar im Trigon präsentiert. Auf alte Bekannte mit einem neuen Programm dürfen sich die Kabarettfreunde im Frühjahr freuen.

Die Bullemänner präsentieren erstmals in Haltern „Ochottochott“ – und das gleich an zwei Abenden in der Aula: 24. und 25. März. Die beiden Komiker wagen dabei das schier Unmögliche: Sie feiern – in Westfalen! Feuerwehrmänner tanzen in Federboas, Wodkagläser fliegen an die Wand und die Jungs haben sogar eine Frau dabei: Svetlana Ochottlawa aus Ochott.

Lesen Sie jetzt