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Strandjungs in den Fußstapfen der Beach Boys

Sommer am See

HALTERN Trotz grandioser Kulisse und internationaler Hits war der Sommer am See für den Veranstalter, die Stadtagentur Haltern, was die Zahl der Besucher betrifft eine Enttäuschung. Statt der erhofften 1000 Besucher, strömten nur etwa 400 in die Stadtmühlenbucht.

von Von Silvia Wiethoff

, 01.08.2010

„Wenn es nicht immer um 19 Uhr einen Regenguss geben würde...“, machte Helmut Kiski von der Stadtagentur eine Ursache für die ausbleibende Resonanz aus. Der Kurzregen habe 200 bis 300 Leuten gekostet. Der Vorverkauf für Openair-Veranstaltungen liefe immer zurückhaltend. Die meisten überlegten sich spontan, ob sie das Angebot der Stadt Haltern wahrnehmen wollten. Ob Midnight Special oder Showband, die Stadtagentur hat in den vergangenen Jahren schon vieles versucht, die Besucherströme in Richtung See zu lenken. Diesmal lockten mit den Gruppen „Partyinferno“ und „Die Strandjungs“ zwei Coverbands mit internationalem Repertoire ans Stauseeufer. Pünktlich ab 20 Uhr ließen es „Partyinferno“ auf Schützenfestniveau krachen. Einige Zuhörer ließen sich nicht lange bitten und legten schon nach wenigen Minuten eine flotte Sohle auf die schwimmende Zuwegung zur Bühne. Eine wahrhaft wackelige Angelegenheit. Dass die Sängerin der Band nicht immer jeden Ton sicher traf und ihre Stimme bei manchen Hits etwas angestrengt klang, störte eben nicht alle im Publikum.

Bis zum Auftritt der Strandjungs füllten sich die Bänke im Freien vor der schwimmenden Bühne, die von der Gelsenwasser AG zur Verfügung gestellt wurde. Die Strandjungs, aus denen mittlerweile stattliche -männer geworden sind, zeigten gleich deutlich, dass die Fußstapfen der Beach Boys, in denen die Coverband hauptsächlich wandelt, nicht zu groß geraten sind. Bis in den späten Abend verbreiteten sie vor schaukelnden Segelbooten mit ihren Rhythmen Urlaubsstimmung am See. 

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