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Tannenberg-Kapelle ist ein Bauwerk des Friedens

Weihejubiläum

Altbischof Dr. Reinhard Lettmann feierte mit der Nachbarschaft Tannenberg-Holt am Freitag das Weihejubiläum der Tannenberg-Kapelle. Dieses Zeichen der Verbundenheit sahen die Familien als große Ehre an.

Lippramsdorf

von Von Elisabeth Schrief

, 01.07.2012

Während seiner Amtszeit war Reinhard Lettmann immer wieder zum Tannenberg gepilgert. "Die Kapelle ist für mich ein Bauwerk des Friedens", betonte er am Freitagabend in seiner Predigt.

Vor 50 Jahren weihten die Nachbarn die Kapelle am Kreuzungspunkt Alter Weseler Weg/Tannenberger Weg ein, nachdem sie ein Gelübde abgelegt hatten. Von Russen gefangen genommene Männer kehrten unversehrt zu ihren Familien zurück, als Dank bauten sie 1962 die Kapelle.Gottesdienst und Sommerfest

Mit einem Festgottesdienst und anschließendem Sommerfest gedachte die Nachbarschaft Tannenberg-Holt des besonderen Jubiläums. Die Messe zelebrierte Altbischof Reinhard Lettmann an der Seite von Pfarrer Martin Ahls und Pfarrer Heinz-Josef Weckenbrock sowie Diakon Thorsten Knoop. Die musikalische Gestaltung übernahm die Gruppe "Dotty`s".

Stellvertretend für die Nachbarschaft dankte Maria Kleine Jäger-Schroer: "Einen solchen Tag wie heute können wir nur begehen, weil Familien vor 50 Jahren ein Versprechen einlösten." Den Glanz und die Schönheit entfalte die der Hl. Anna gewidmete Kapelle in der heutigen Zeit durch die Anwesenheit der betenden und singenden Menschen. "Wir achten das Vergangene und sehen den Ort hier als ein Angebot an uns, den Herausforderungen der Zukunft stand zu halten und Frieden zu leben. "

Ludgerusspiel Viele Sachspenden und Hilfeleistungen machten es im Vorfeld möglich, die Kapelle zum Weihetag zu renovieren. Die Nachbarschaft freute sich besonders über das Angebot von Veronika Drees, den Hof als Festplatz nutzen zu dürfen. Ein besonderes Geschenk brachte Pfarrer Müller aus Sickingmühle mit. Eine Gruppe aus seiner Gemeinde führte ein Ludgerusspiel auf. Ansonsten verging der Abend froh und gesellig mit Gesprächen und gutem Essen. 250 Gäste genossen die gastfreundliche Atmosphäre.

Pfarrer Ahls fand ein schönes Schlusswort: "Möge die Kapelle auch für künftige Generationen ein fester Ankerpunkt sein."

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