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Unbekannte legen jedes Wochenende Sperrmüll vor diesem Halterner Caritas-Kaufhaus ab

Illegaler Müll

Darüber können Nobert Koperski, der Leiter des Kaufhauses der Jugendwerkstatt der Caritas, und seine Mitarbeiter nicht mehr lachen: Jeden Montagmorgen finden sie Berge von Sperrmüll vor der Tür des Kaufhauses am Münsterknapp.

Haltern

, 26.06.2018
Unbekannte legen jedes Wochenende Sperrmüll vor diesem Halterner Caritas-Kaufhaus ab

Norbert Koperski (r.) und Jürgen Klaus finden den Müll vor der Ladentür gar nicht lustig. © Foto Jürgen Wolter

„Das legen uns die Leute immer am Wochenende vor die Tür, meist in einer Nacht- und Nebelaktion“, sagt Norbert Koperski. „Die Entsorgung kostet uns jedes Mal rund 150 Euro, das müssen wir dann auf die Preise draufschlagen, die ja eigentlich möglichst niedrig gehalten werden sollen.“

Das Kaufhaus bietet Möbel, Hausrat und Kleidung an – zwar gebraucht, aber noch brauchbar. Genau das sind die Gegenstände aber nicht, die sich montags vor dem Kaufhaus befinden: Da liegen Matratzen und Klappbetten, verrostete Herdplatten, schrottreife Kühlschränke, durchnässte Kleidung und vieles mehr.

Kontakt zum Ordnungsamt bisher vergeblich

„Das könnte alles am Baubetriebshof entsorgt werden, aber die Entsorgung kostet dort Geld“, sagt Norbert Koperski. „Da ist es natürlich billiger, uns das alles vor die Tür zu werfen. Gebrauchen können wir davon in der Regel nichts mehr.“

Er hat sich bereits mit dem Halterner Ordnungsamt in Verbindung gesetzt, aber bisher vergeblich. „Die sagen, sie können nichts machen“, sagt Koperski, dem sogar die Namen einiger illegaler „Entsorger“ bekannt sind.

Die Mitarbeiter haben auch bereits einmal Anzeige bei der Polizei erstattet, herausgekommen sei dabei aber nichts. „Das ist alles im Sande verlaufen“, sagt Norbert Koperski. Abschreckend könnte vielleicht eine Videoüberwachung wirken, aber die Installation wäre natürlich auch wieder mit Kosten verbunden.

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