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Stadtverwaltung will für mehr Sicherheit sorgen

Am 1. Mai 2018 gibt‘s Toiletten im Westuferpark

Zahlreiche junge Leute werden am 1. Mai wieder im Westuferpark und in der Umgebung des Halterner Stausees feiern. Darauf stellen sich das Ordnungsamt, Jugendamt und die Polizei ein, die mit starker Präsenz vertreten sein werden. Eine Neuerung dürfte viele Besucher freuen.

HALTERN

, 17.04.2018
Stadtverwaltung will für mehr Sicherheit sorgen

Im Westuferpark treffen sich jedes Jahr Tausende Jugendliche. © Foto: Kevin Kindel

Auf Anregung von Bürgermeister Bodo Klimpel sorgt die Stadtverwaltung für eine Neuerung, um eine erhebliche Gefahrenquelle zu minimieren: Es werden im Westuferpark zehn Toilettenkabinen und zwei Vierer-Urinale aufgestellt. Denn in der Vergangenheit haben immer wieder alkoholisierte junge Leute versucht, über die Bahngleise zu gehen, um ihre Notdurft zu verrichten. Das sollte dringend vermieden werden, zudem sollten die Feiernden dann auch keinen Grund mehr haben, auf das Betriebsgelände der Gelsenwasser AG zu gehen.

In vergangenen Jahren hieß es, die Stadt stelle keine Toiletten, weil man nicht der offizielle Veranstalter der Feier ist. „Wir sind auch weiterhin kein Veranstalter“, stellt Verwaltungssprecher Georg Bockey klar. Man habe sich explizit zur Gefahrenabwehr für die Toiletten entschieden. „Unser Ziel ist es natürlich, darauf zu achten, dass die Feier friedlich und sicher verläuft“, sagt Rouven Lojack vom Ordnungsamt. Michael Franz, Sprecher des Polizeipräsidiums, ergänzt: „Unsere Beamten werden Verfehlungen unterbinden, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent verfolgen.“ Im Westuferpark dürfen die Maiwagen aus Sicherheitsgründen auch diesmal nur in der Ebene aufgestellt werden. Das habe sich bewährt und wurde von den Feiernden in den vergangenen zwei Jahren gut angenommen.

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Erstmals ist bei den neuen Wasserspielen an der Strandallee ein Sicherheitsdienst eingeplant. Dieser wird verhindern, dass es sich Personen auf der Insel gemütlich machen. Geplant sind ebenso Jugendschutz- und Alkoholkontrollen. Deshalb zur Erinnerung die gesetzlichen Regeln: Für Jugendliche unter 16 Jahren gilt ein generelles Alkoholverbot, für junge Leute zwischen 16 und 18 Jahren sind Bier und Biermischgetränke erlaubt.

„Zu den Spielregeln gehört auch, dass die Musik um 22 Uhr abgestellt werden muss“, so die Stadtverwaltung. Das war bereits in den letzten Jahren der Fall und werde von allen akzeptiert. Anfang April hatte die Stadtverwaltung eine falsche Uhrzeit mitgeteilt. Polizeisprecher Michael Franz appelliert an alle Besucher, sich angemessen zu verhalten: „Die meisten jungen Leute wollen dort einfach nur friedlich feiern. Dagegen hat niemand etwas.“