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„Der steht hoffentlich länger hier, als wir leben“

Halterner verewigen sich mit einem Baum

Udo Marx und Karl-Heinz Ruttert waren sich einig: „Da muss wieder was hin!“ – Deshalb entschlossen sich die beiden Halterner für die freie Grünfläche an der Kreuzung Lohstraße/Gildenstraße, einen Baum zu spenden. Der städtische Baubetriebshof sorgte jetzt für die Umsetzung.

Haltern

, 18.05.2018
„Der steht hoffentlich länger hier, als wir leben“

Udo Marx und Karl-Heinz Ruttert habe einen Baum für den Grünstreifen Lohstraße/Gildestraße gespendet. © Jürgen Wolter

Seit Kurzem steht auf der grünen Fläche eine Kugelesche. Die Kugelesche ist eine sehr langsam wachsende Kugelform, die durch Veredlung auf einem Stamm der einheimischen Esche vermehrt wird. Die Blätter sind denen der heimischen Esche sehr ähnlich aber etwas kleiner. Diese Art kann auch auf frische und feuchte Böden gepflanzt werden und viel Wind vertragen.

Linde war Sturm zum Opfer gefallen

Karl-Heinz Ruttert und Udo Marx wohnen an der Einmündung der Gildenstraße auf die Lohstraße. Die Grüninsel fanden sie einfach zu leer. „Früher stand hier eine große Linde, die aber bei einem Sturm vor einigen Jahren umgestürzt ist“, so Udo Marx. „Deshalb fanden wir, hier sollte ein neuer Baum stehen.“

„Der steht hoffentlich länger hier, als wir leben“

Udo Marx (l.) und Karl-Heinz Ruttert habe eine Kugelesche für den Grünstreifen an der Einmündung Lohstraße/Gildenstraße gespendet. © Jürgen Wolter

Im vergangenen Jahr wandten sie sich an den Baubetriebshof, der die Idee gern aufgriff. „Etwa 250 Euro kostet so eine Baumspende mit Anpflanzung“, sagt Stadtsprecher Thomas Gerlach auf Anfrage.

„Wir schauen immer, ob es ihm gut geht“

Udo Marx und Karl-Heinz Ruttert können den neuen Baum von den Fenstern ihrer Wohnungen aus sehen. „Wir schauen immer, ob es ihm gut geht“, sagt Karl-Heinz Ruttert. „Der steht hoffentlich länger hier, als wir beide leben.“

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Grundsätzlich besteht in Haltern nach wie vor die Möglichkeit, für Flächen wie diese eine Grünflächenpatenschaft zu übernehmen. Anwohner und Nachbarn können sich dann um Bepflanzung und Pflege kümmern.
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