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Wenn Schönheit und blaues Blut zusammenfinden

Zur royalen Hochzeit hisst Damenrunde den Union Jack in Sythen

Die Welt richtete ihre Augen auf die royale Hochzeit in Windsor Castle. Auch fünf Frauen in Sythen verfolgten im standesgemäß geschmückten Wohnzimmer das Jawort von Meghan Markle und Prinz Harry. Ein Kommentar zum Brautkleid durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Sythen

, 19.05.2018
Wenn Schönheit und blaues Blut zusammenfinden

Royale Hochzeitsgesellschaft in Sythen: Steffi Bergjürgen (v.l.), Karin Piepel, Walburga Lepper-Olbring, Kerstin Scheidtmann und Nicole Gerhards. Foto: Jürgen Olbring

Das Wohnzimmer ist mit dem Union Jack geschmückt. Auf dem Tisch stehen typische britische Speisen wie Eton Mess (Quarknachtisch) oder Chocolate Cake (Schokokuchen) bereit. Die ersten Sektgläser sind gefüllt.

Standesgemäß startete eine muntere Damenrunde Samstagmorgen in den royalen Hochzeitstag. Die Welt blickte nach Windsor Castle, wo sich Meghan Markle und Prinz Harry das Jawort gaben. Walburga Lepper-Olbring hatte aus diesem Anlass ihre Freundinnen ins Sythener Eigenheim geladen, um Teil der globalen Hochzeitsgesellschaft zu werden, die das Ereignis des Jahres live am TV verfolgte. „Wir sind very amused (sehr erfreut)“, sagte die Gastgeberin mit einem Augenzwinkern.

“Oh, my god“

Ja, es gibt so viele gravierende Probleme auf dieser Welt, die besorgt stimmen müssen. Aber der Mensch braucht auch die positiven Nachrichten, um nicht in Resignation zu versinken. Deshalb gönnten sich die fünf gestandenen Frauen einen Tag, um in Romantik zu schwelgen und natürlich ausgebiegig über die königliche Hochzeitsgesellschaft zu lästern. Im Mittelpunkt standen dabei die Roben der gekrönten Häupter und ihrer Gäste. Mitunter kam das Sythener TV-Publikum nicht um den Kommentar „Oh, my god“ herum.

Eine Bestnote vergaben die Zuschauerinnen für das Brautkleid, das Meghan gewählt hatte. „Alles richtig gemacht. Es war schlicht und ließ ihre natürliche Schönheit wirken“, urteilte Walburga Lepper-Olbring, die selbst seit über 30 Jahren glücklich verheiratet ist und als Assistentin bei einer Versicherung arbeitet.

Wow-Effekt

Auch den größten Wow-Effekt des Tages hatten die Frauen schnell ausgemacht. Dies sei der Moment gewesen, in dem Harry den Schleier zurücklegte, der das Gesicht seiner Braut verhüllt hatte. Zu den berührendsten Szenen des Gottesdienstes habe die Intonierung des Songs „Stand by me“ durch einen Gospelchor gehört.

Im wahren Leben mag die mittelmäßige Schauspielerin den Partyprinzen erobert haben. Im modernen Märchen à la „Pretty Women“ hat eine wunderschöne Frau ein einsames Herz erkennen lassen, was wahre Liebe ist. Dieser Zauber vereinte am Samstag Milliarden Menschen, ließ die Briten die Folgen des Brexits vergessen, manchen für Stunden an Wunder glauben und fünf Frauen in Sythen einen unvergesslichen Tag in Gemeinschaft verleben.

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