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Haltestellenausbau dauert

07.03.2018
Haltestellenausbau dauert

Wirklich barrierefrei ist der Zugang zu Bus und Bahn, wenn sich der Eingang des Gefährts und die Außenkante auf der gleichen Höhe befinden. Schroeter © Thomas Schroeter

Castrop-Rauxel. Im Gesetz steht, dass alle Haltestellen von Bus und Bahn bis zum Jahr 2022 barrierefrei ausgebaut sein müssen. Barrierefrei bedeutet, dass alle Menschen ohne Probleme in die „Öffis“, also die Öffentlichen Verkehrsmittel, ein- und aussteigen können. Problematisch ist das bisher noch an vielen Haltestellen für Menschen, die im Rollstuhl sitzen, oder die mit einem Rollator oder einem Kinderwagen unterwegs sind. Weil die Einstiegskante von Bus und Bahn häufig höher ist, als die Außenkante, von der aus die Menschen einsteigen wollen.

Ungefähr die Hälfte der insgesamt 149 Haltepunkte in Castrop-Rauxel ist schon barrierefrei. Die restlichen werden bereits seit 2016 nach und nach umgebaut. Zum Beispiel, indem die Bordsteine höher gemacht werden. Manchmal werden auch Struktursteine verbaut. An deren spezieller Struktur können sich dann blinde Menschen mit den Füßen orientieren, um sicher in den Bus einsteigen zu können.

Dieser Umbau kostet allerdings auch Geld. 90 Prozent von den entstehenden Kosten werden vom Verkehrsbund Rhein-Ruhr bezahlt, 10 Prozent muss die Stadt Castrop-Rauxel bezahlen. Ob der Ausbau bis 2022 abgeschlossen wird, hänge von personellen und finanziellen Ressourcen ab, sagt Sabine Latterner vom EUV.

Anna-Lena Roderfeld

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