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Einbrecher vermutet

Hannover: Hausbesitzer erschießt 18-Jährigen

Hannover Ein Hausbesitzer hat in der Nacht zu Dienstag in Hannover einen mutmaßlichen Einbrecher niedergeschossen. Wie die Polizei mitteilte, erlag der 18-Jährige in den frühen Morgenstunden einer schweren Schussverletzung im Krankenhaus. Von zwei weiteren Beteiligten der Tat fehlt noch jede Spur.

Hannover: Hausbesitzer erschießt 18-Jährigen

Nur ein Schuss fiel. Foto: Christian Elsner

Die Einsatzkräfte hatten den jungen Mann wenige hundert Meter vom Haus entfernt gefunden. Er war lebensgefährlich verletzt und musste vor Ort wiederbelebt werden. Anschließend wurde er in einem Krankenhaus operiert.

Unbekannte Männer auf dem Grundstück

Der 40-jährige Hausbesitzer hatte nach eigenen Angaben in der Nacht Geräusche auf seinem Grundstück gehört. Als er nachsehen wollte, habe er drei Unbekannte angetroffen. Bei einem der Männer soll der 40-Jährige eine Waffe entdeckt haben, wie er später laut Polizei sagte. Deshalb sei er ins Haus zurückkehrt und habe seine eigene Handfeuerwaffe geholt. Anschließend habe er einen einzelnen Schuss abgegeben.

Die genauen Hintergründe, weshalb er schoss, blieben zunächst unklar. Die Unbekannten flüchteten zu Fuß in verschiedene Richtungen. Der 40-Jährige alarmierte daraufhin die Polizei.

Suche mit Hubschrauber

Von den anderen beiden Einbrechern fehlte am Morgen zunächst jede Spur. Die Polizei suchte sie mit einem Großaufgebot und einem Hubschrauber. Wie ein Sprecher erklärte, hatte der Hausbesitzer eine Genehmigung für den Besitz der Schusswaffe. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts auf Totschlag ermittelt.

Von dpa

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