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Haratischwili: Ihr Roman macht viele neugierig auf Georgien

Leipzig. Schon mal über einen Urlaub in Georgien nachgedacht? Der Roman „Das achte Leben“ könnte sie neugierig auf dieses Land machen. Georgien präsentiert sich im Herbst auch als Gastland der Frankfurter Buchmesse.

Haratischwili: Ihr Roman macht viele neugierig auf Georgien

Nino Haratischwili ist zu Gast auf der Leipziger Buchmesse. Die Buchmesse findet in diesem Jahr vom 15. bis 18. März statt. Foto: Jens Kalaene

Schriftstellerin Nino Haratischwili (38) ist glücklich darüber, dass ihr Roman „Das achte Leben“ viele Menschen neugierig auf ihr Heimatland Georgien gemacht hat. Viele Leser erzählten ihr, dass sie wegen des Romans einen Georgien-Urlaub planten, sagte die in Deutschland lebende Autorin auf der Leipziger Buchmesse.

„Ich komme mir jetzt schon vor wie eine Tourismusmanagerin.“ Zudem erzählten ihr viele Georgierinnen, dass sie wegen des Buchs auf ihre Herkunft angesprochen würden und sich wahrgenommen fühlten. „Das ist ein Glücksfall“, sagte Haratischwili. „Als ich 2003 nach Deutschland kam, musste ich immer erklären: Nein, es ist nicht der US-Bundesstaat und es ist auch nicht Russland.“

Georgien präsentiert seine Kultur- und Literaturlandschaft im Herbst als Gastland der Frankfurter Buchmesse und organisiert das ganze Jahr über Veranstaltungen in 29 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dafür werden 130 Bücher übersetzt.

Nach einer langen Phase der wirtschaftlichen Stagnation entwickle sich gerade sehr viel in der georgischen Kultur- und Literaturszene, beobachtete Haratischwili. Jedoch könnten nur die wenigsten Schriftsteller von ihrem Schreiben leben. „Die meisten Kollegen, die ich kenne, die müssen anderweitig arbeiten von Fernsehen über Unterrichten bis Journalismus, also diverse andere Jobs machen.“

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