Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Hase und Ei - Handel hofft auf „Erfolg des Vorjahres“

München. Das Geschäft mit österlichen Süßigkeiten bekommt für den Handel immer mehr Gewicht. Allerdings liegt der Ostertermin in diesem Jahr nicht ganz so günstig.

Hase und Ei - Handel hofft auf „Erfolg des Vorjahres“

Hierzulande mögen die Kunden die Hasen noch immer ganz klassisch aus Vollmilchschokolade besonders gern. Foto: Lukas Schulze

Hochkonjunktur für süße Osterhasen und Schoko-Eier: Für den deutschen Süßwarenhandel ist das Ostergeschäft nach Weihnachten wichtigster saisonaler Umsatzbringer.

In diesem Jahr könnten die Geschäfte allerdings wegen des frühen Ostertermins etwas verhaltener ausfallen als 2017, sagte Hans Strohmaier vom Süßwarenhandelsverband Sweets Global Network der Deutschen Presse-Agentur in München. „Es wäre schon ein Erfolg, wenn wir das Ergebnis des Vorjahres erreichen.“

Die Industrie dürfte ähnlich wie im vergangenen Jahr wieder mehr als 200 Millionen Osterhasen ins Rennen geschickt haben - oft farbenfroh verpackt in gelb, grün und orange mit Blumenmuster, wie Strohmaier sagte.

Hierzulande mögen die Kunden die Hasen noch immer ganz klassisch aus Vollmilchschokolade besonders gern, aber auch die Geschmacksvarianten Nuss, weiße Schokolade und Schoko-Mint erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Etwa die Hälfte der süßen Hohlfiguren geht in den Export.

Gemessen an der Stückzahl hat der Osterhase damit im Vergleich zum Weihnachtsmann, von dem im vergangenen Jahr 143 Millionen Exemplare hergestellt wurden, die Nase deutlich vorn. Das gesamte Süßwarengeschäft rund um Weihnachten bleibt aber mit Umsätzen von 597 Millionen Euro im vergangenen Jahr das Zugpferd für die Branche - zu Ostern waren es 2017 rund 464 Millionen Euro.

Fällt ein Großteil des Geschäfts allerdings wie in diesem Jahr auf die letzte März-Woche, kann sich das bremsend auf die Einkäufe auswirken, weil viele Verbraucher ihr Geld noch nicht auf dem Konto haben und dann etwas mehr haushalten.

Die meisten Süßigkeiten-Einkäufe werden nämlich alljährlich genau in der Woche vor dem Osterfest getätigt. Günstig für den Handel ist dagegen die derzeit noch kühle Witterung, denn niedrige Temperaturen heizen erfahrungsgemäß den Appetit auf Schokolade eher an. Die Preise für Hasen, Schoko-Eier und andere österliche Naschereien dürften derweil in diesem Jahr stabil bleiben, sagte Strohmaier.

Umsatzstärkstes Segment zu Ostern sind traditionell Schoko-Eier ohne Alkohol, die im vergangenen Jahr alleine 156 Millionen Euro zu den Gesamtumsätzen des Handels beisteuerten. Im gesamten Jahr 2017 gaben die Menschen in Deutschland nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen rund 13,8 Milliarden Euro für Süßigkeiten aus.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaft

Airbus bringt Eurofighter als Tornado-Nachfolger ins Spiel

Berlin. Als möglichen Nachfolger für das in die Jahre gekommene Kampfflugzeug Tornado bei der Bundeswehr bringt Airbus den Eurofighter in Stellung. Gemeinsam mit der Eurofighter GmbH übergab der europäische Flugzeugbauer sein Angebot, den Eurofighter weiter zu entwickeln.mehr...

Wirtschaft

Deutsche zahlen immer seltener in bar

Köln. Die Verbraucher in Deutschland zahlen beim Einkauf immer seltener in bar. Das ist das Ergebnis einer heute vom Kölner Handelsforschungsinstitut EHI veröffentlichten Studie.mehr...

Wirtschaft

Innogy-Chef Tigges: Viele offene Fragen bei RWE/Eon-Deal

Essen. Der Chef des vor der Zerschlagung stehenden Energiekonzerns Innogy, Uwe Tigges, sieht bei dem Deal zwischen RWE und Eon noch viele offene Fragen. Die meisten Details seien weiterhin offen, sagte der Manager bei der Innogy-Hauptversammlung in Essen.mehr...

Wirtschaft

Ifo-Geschäftsklima trübt sich fünften Monat in Folge ein

München. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im April den fünften Monat in Folge eingetrübt. Das Geschäftsklima fiel um 1,2 Punkte auf 102,1 Zähler, wie das Ifo-Institut in München mitteilte.mehr...

Wirtschaft

SAP überzeugt mit Cloud-Geschäft

Walldorf. Das Geschäft mit der Cloud läuft für SAP immer besser. Aber der starke Euro bremst das Wachstum beim Weltmarktführer für Unternehmenssoftware.mehr...