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Das Morgen-Update

Haus-Einsturz, Probleme beim BVB, Rückruf für Fladenbrot

NRW Eine vierköpfige Familie überlebt mit riesigem Glück den Einsturz ihres zweistöckigen Hauses in Berlin, eine Lebensmittelfirma ruft ein Fladenbrot zurück. Krisenstimmung beim BVB vor dem Champions-League-Spiel, das Plädoyer der Dortmunder Hinterbliebenen im NSU-Prozess, ein Emmy-Fernsehpreis für eine deutsche TV-Serie und vor allem: Wie geht es nach dem Abbruch der Jamaika-Gespräche weiter? Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter November: Heute bleibt es bedeckt und es regnet weiter und weiter und weiter.... Erst am Nachmittag hört es langsam auf. Die Temperaturen liegen maximal bei 8 bis 11 Grad.

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Die Unionsfraktion hat sich hinter die Ankündigung von CDU-Chefin Angela Merkel gestellt, im Falle einer vorgezogenen Neuwahl nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierung erneut für das Kanzleramt zu kandidieren.Die Abgeordneten von CDU und CSU hätten die Bereitschaft Merkels "mit tosendem Applaus" begrüßt, sagte Fraktionschef Volker Kauder nach einer Sitzung der Unions-Parlamentarier in Berlin. Nach dem Abbruch der Jamaika-Gespräche haben sich 45 Prozent der Wahlberechtigten nach einer aktuellen Umfrage für Neuwahlen ausgesprochen. In einer Forsa-Umfrage für das RTL/n-tv-"Trendbarometer" votierten lediglich 27 Prozent für eine Neuauflageder großen Koalition, 24 Prozent sind für eine Minderheitsregierung, wie die Mediengruppe RTL mitteilte. Käme es jetzt zu Neuwahlen, würden sich die Deutschen aber kaum anders entscheiden als bei der Bundestagswahl vor zwei Monaten.
  • Riesiges Glückhatte am Abend eine Familie in Berlin - alle vier haben den Einsturz ihres Hauses überlebt. Aus noch ungeklärter Ursache war der zweistöckige Bau in sich zusammengesackt. Das Haus ist nur noch ein Trümmerhaufen. Zwei Erwachsene und zwei Kinder überlebten.Drei von ihnen wurden verletzt. Medienberichten zufolge könnte eine Gasexplosion das Unglück verursacht haben. Die Behörden bestätigten das aber nicht. Sobald das Tageslicht es zulässt, sollen die Trümmer weiter untersucht werden.
  • Die Lebensmittelfirma Snack Food Poco Loco hat 800-Gramm-Packungen mit Weizen-Fladenbrot vorbeugend zurückgerufen. Betroffen sei der Artikel "ANTEP 8 Dürüm" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 6.Juni 2018, teilte die Firma mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in Einzelfällen Plexiglasstücke im Produkt befänden. Der Artikel sei in Hessen sowie in angrenzenden Teilen von Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz angeboten worden. Verbraucher erhielten auch ohne Vorlage des Kassenbons den Kaufpreis in ihren Einkaufsstätten zurück.
  • Die USA schicken rund 59.000 Erdbeben-Flüchtlinge aus Haiti in ihre Heimat zurück. Die Menschen mit vorübergehendem Aufenthaltsstatus hätten 18 Monate Zeit zurückzukehren, teilte das US-Heimatschutzministerium mit.Alternativ könnten sie versuchen, ein US-Visum oder einen sonstigen Aufenthaltsstatus für die USAzu erlangen. Die USA hatten nach den schweren Beben von 2010 Flüchtlinge aufgenommen. Inzwischen hätten sich die Verhältnisse auf der Karibikinsel jedoch deutlich verbessert, hieß es.
  • Diedeutsche Mini-Serie "Familie Braun" um eine Neonazi-WG hat einen International Emmy gewonnen. Die ZDF-Produktion setzte sich damit gegen Konkurrenten aus Kanada, Argentinien und Brasilien durch.Schauspielerin Sonja Gerhardt, die für ihre Rolle in der ZDF-Serie "Ku'damm 56" in der Kategorie als beste Darstellerin nominiert war, ging leer aus. Sie unterlag der Britin Anna Friel, die in der Serie "Marcella" auftritt. Die International Emmys sind der weltweite Ableger des wichtigsten Fernsehpreises der Welt.
  • Nach fast vier Jahrzehnten an der Macht muss sich Simbabwes Präsident Robert Mugabe einem Amtsenthebungsverfahren stellen. Die Abgeordneten der Regierungspartei Zanu-PF wollten bereits heute über die Einleitung des Verfahrens abstimmen, hieß es aus der Fraktion.Bei ersten Beratungen hatten sich gestern 230 von 260 Abgeordneten der Partei für Mugabes Amtsenthebung ausgesprochen, berichtetet das staatliche Fernsehen ZBC. Mugabe ist seit 1980 an der Macht und steht seit einem Militärputsch unter Hausarrest.
  • Deutschland geht bei Vergabe von EU-Behörden leer aus. Amsterdam und Paris können sich auf jeweils eine neue EU-Behörde freuen. Die Arzneimittelagentur EMA wird ihren Sitz von London nach Amsterdam verlegen und Paris wird der neue Standort für die Bankenaufsicht EBA.Der Umzug der beiden EU-Behörden aus London wird wegen des Brexits notwendig. Deutschland hatte gehofft, eine Zuschlag für die Arzneimittelagentur zu erhalten, dafür war Bonn im Rennen - oder dass sich im EU-internen Abstimmungsverfahren Frankfurt am Main als neuer Sitz der Bankenaufsicht durchsetzt.
  • Die Dallas Mavericks um Basketball-Superstar Dirk Nowitzki haben in der nordamerikanischen NBA die Sensation knapp verpasst. Die Texaner mussten sich gegen das derzeit beste Team der Liga, die Boston Celtics, mit 102:110 nach Verlängerung geschlagen geben.Der 39-jährige Würzburger erzielte 14 Punkte und holte zwölf Rebounds. Basketball-Jungstar Dennis Schröder kassierte mit den Atlanta Hawks die zweite Niederlage in Folge. Beim Auswärtsspiel gegen die San Antonio Spurs zogendie Hawks mit85:96 den Kürzeren. Der 24-jährige Braunschweiger kam auf 14 Punkte.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier versucht nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche einen Ausweg aus der verfahrenen Situation zu finden. Heute will er mit FDP-Chef Christian Lindner sprechen und ausloten, ob es nicht doch noch Chancen für ein schwarz-gelb-grünes Bündnis gibt.Das Treffen sei um 16 Uhr geplant, sagte Lindners Sprecher. Dem Vernehmen nach empfängt Steinmeier noch vor Lindner die Grünen-Vorsitzenden Simone Peter und Cem Özdemir.

Berlin. Vier Wochen wurde verhandelt: ohne Ergebnis. Jetzt ist der Bundespräsident dran. Dass er Jamaika rettet ist unwahrscheinlich. Aber was ist mit der SPD? Überraschungen sind nicht ausgeschlossen.mehr...

  • Die Witwe und die Tochter des im April 2006 ermordeten Dortmunders Mehmet Kubasik aus Dortmund wollen heute im NSU-Prozessplädieren. Die beiden Frauen aus Dortmund sind die ersten unmittelbaren Angehörigen eines Mordopfers des „Nationalsozialistischen Untergrunds“, die in den Schlussvorträgen das Wort ergreifen.Erwartet werden in den kommenden Monaten rund 50 Plädoyers von Nebenklägern. Für die meisten werden jedoch Anwälte auftreten. Mehmet Kubasik war Betreiber eines Kiosks in Dortmund. Er war das achte Mordopfer der beiden Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Nur zwei Tage darauf verübten siein Kassel den neunten und letzten Mord der sogenannten "Ceska"-Serie. Das Motiv für diese neun Morde war Fremdenhass. Hauptangeklagte im NSU-Prozess ist Beate Zschäpe.Die Bundesanwaltschaft hat lebenslange Haft für sie gefordert und hält sie als Mittäterin an allen Verbrechen des NSU-Trios für schuldig.
  • Der Verfassungsgerichtshof in Münster entscheidet über die Rechtmäßigkeit der 2,5-Prozent-Klausel bei Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen. Mehrere Parteien - darunter die Linke und die Piraten - hatten gegen die 2016 eingeführte Sperrklausel geklagt.
  • Wieviel Geld bekommt ein Urlauber zurück, der sich in einemanderen Hotel wiederfindet als vom Veranstalter versprochen? Diese Frage beschäftigt heute den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Im vorliegenden Fall waren die Kläger im türkischen Antalya vor gut zweineinhalb Jahren wegen Überbelegung für drei Tage in einem Hotel einquartiert worden mit einem Zimmer ohne den versprochenen Meeresblick - und mit schweren Hygienemängeln.
  • BeiBorussia Dortmund herrscht vor dem Champions-League-Duell mit Tottenham Hotspur(20.45 Uhr) Krisenstimmung. Nach zuletzt fünf Bundesliga-Spielen ohne Erfolg steht vor allem Fußball-Lehrer Peter Bosz unter Druck. Eine neuerliche Niederlage gegen den Tabellenführer der Gruppe F könnte die Diskussion über die Zukunft des Niederländers beim BVB verstärken.RB Leipzig will die Chance auf den Achtelfinaleinzug in der Champions League wahren. Dafür braucht der Fußball-Bundesligist unbedingt einen Sieg bei AS Monaco. Momentan liegt die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Halbfinalisten der Vorsaison in der Gruppe G auf Rang drei.
  • Der neue Bundestag befasst sich mit derVerlängerung von gleich mehreren Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Insgesamt sollen heute und morgen sieben Einsätze um jeweils drei Monate verlängert werden. Danach soll eine neue Regierung erneut entscheiden.
  • Das Landgericht Bonn verhandelt über einenmehr als 26 Jahre alten Mordfall. Angeklagt ist ein heute 52 Jahre alter Mann, der zur Tatzeit als Student an der Universität Bonn eingeschrieben gewesen sein soll. Ihm wird vorgeworfen, am 11. November 1991 eine Frau in ihrem Haus überfallen, gefesselt und erstochen zu haben.
  • Im Prozess gegen sechs mutmaßliche Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels wird heute in Köln das Urteil erwartet. Die Männer im Alter von 23 bis 33 Jahren sollen im Streit um Drogengeschäfte auf ein Brüderpaar geschossen und die beiden Männer lebensgefährlich verletzt haben, hatte es in der Anklageschrift geheißen.
  • Unter Ausschluss der Öffentlichkeit beginnt vor dem Landgericht Ulm ein Mordprozess gegen einen 16-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Mai einen 64 Jahre alten Mann in dessen Wohnung in Ulm „aus Abneigung gegenüber Homosexuellen“ erstochen zu haben. Der Mann soll den damals erst 15-Jährigen zum Sex aufgefordert, ihn aber nicht dazu gezwungen haben.
  • Hunderte Künstler wollen in Würzburg einen Weltrekord für„die längste Varieté-Show der Welt“ auf die Bühne bringen. Mehr als 6049 Minuten ohne Pause müssen dafür gefüllt werden. Der Startschuss fällt heute um 18 Uhr. Von da an werden Profi- und Hobbykünstler aus Deutschland und anderen Ländern ihr Können zeigen.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.
Heute vor...

...25 Jahren haben die letzten russischen Kampftruppen Thüringen verlassen. Es war damit das erste der neuen Bundesländer, in dem der Abzug beendet war.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Neuwahlen - Ja oder Nein? Das wird in allen Facettenim Netz diskutiert. Und das - wie hier beim Satireportal "Der Postillion" nicht immer ganz ernst.

 

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