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Haus der Jugend wird "steinalt"

ANNEN 80 Jahre Haus der Jugend auf dem Annener Berg. In einer Feierstunde zum Abschluss seiner Festwoche blickte das Institut für Waldorfpädagogik am Freitag zurück in die Geschichte.

von Von: Andreas Tietz

, 14.12.2007
Haus der Jugend wird "steinalt"

Peter Brotkorb und Jürgen Hase (v.l.) haben die neue Grundsteinplatte nach dem Original rekonstruiert und während der Feierstunde in die Mauer eingesetzt.

Institutsgeschäftsführer Wolfgang Fackler schilderte in seiner Rede, dass das Haus 1927 auf Initiative des Pastors Brasse als evangelisches Jugenderholungslandheim des CVJM erbaut worden war.

Kindheits- und Jugenderlebnisse

Ulrich Kegenhoff, Küster der evangelischen Kirchengemeinde Annen und CVJM-Ehrenvorsitzender, berichtete den Gästen – darunter Bürgermeisterin Sonja Leidemann – von seinen Kindheits- und Jugenderlebnissen im Haus.

Anfang der 70-er Jahre übernahm die Stadt Witten sowohl das Haus als auch das Gelände drum herum. Zuvor hatte der CVJM die Stätte zugunsten des Ankaufs vom Haus der Begegnung Reichshof Eckenhagen an die Stadt verkauft. 1974 übernahm dann das Institut für Waldorfpädagogik das Haus in Erbpacht.

Aus aller Welt

Seitdem werden auf dem Annener Berg angehende Waldorf-Lehrer ausgebildet. Die Schüler kommen aus der ganzen Welt und sind auch nach ihrem Abschluss weltweit an Waldorfschulen tätig. Bürgermeisterin Sonja Leidemann nahm in ihrem Grußwort darauf Bezug und dankte dem Institut und „allen, die dort wirken“, für ihr Engagement .

Originale Grundsteinplatte

Im Rahmen der Feierstunde wurde die originale Grundsteinplatte des Hauses erneuert. Die Jahreszahl und das gekreuzte Eichenlaub als Symbol der Christlichen Turnerschaft waren bis zur Unkenntlichkeit verwittert.

Der unter dem Grundstein aufgefundene Bleikasten mit zeitgenössischen Urkunden und Dokumenten wurde wieder verschlossen und mit einigen neuen Beigaben versehen wieder an Ort und Stelle gelegt