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Hausdurchsuchung bei Ex-Sparkassen-Chef

KÖLN Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Mittwochmorgen Büroräume der Sparkasse Köln Bonn und das Privathaus des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Gustav Adolf Schröder durchsucht. Dabei ging es auch um ein privates Immobiliengeschäft des früheren Sparkassen-Chefs, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur ddp mitteilte.

Gegen Schröder wird seit Anfang November wegen des Anfangsverdachts der Untreue ermittelt. Basierend auf einem Gutachten von Wirtschaftsprüfern hatte die Bank Anzeigen gegen ihren langjährigen Vorstand erstattet. Hintergrund waren unter anderem die Vorgänge um den Kölner Studio-Komplex Coloneum, in dem alljährlich der Deutsche Fernsehpreis vergeben wird.

BaFin prüft

Schröder soll Gesellschafter des TV-Studio-Betreibers Magic Media Company (MMC), an dem auch die Sparkasse beteiligt ist, von Mietgarantien in Millionenhöhe gegenüber dem Oppenheim-Esch-Fonds, dem Besitzer der Immobilie, freigestellt haben. Dieser Vorwurf war von Schröders Anwalt zurückgewiesen worden. Inzwischen wird der Vorgang auch von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geprüft.

Privates Immobiliengeschäft

n der Zentrale der Sparkasse interessierten sich die Ermittler am Mittwoch auch für Unterlagen zu einem privaten Immobiliengeschäft des ehemaligen Managers. Laut Staatsanwaltschaft hatte Schröder das Grundstück für sein Privathaus von einer Tochtergesellschaft der Sparkasse gekauft. Dabei soll der Kaufpreis deutlich unter dem ortsüblichen Durchschnitt gelegen haben. Aufgrund dieser Umstände bestehe auch hier der Anfangsverdacht der Untreue.

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