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80 alte Traktoren tuckerten durch den Altkreis

Alte Landtechnik

HEEK-NIENBORG „26 Grad und Sonnenschein pur“ – perfekt waren die Voraussetzungen für die „Traktorfreunde Nienborg“ am Samstag bei ihrer großen Oldtimer-Traktor-Rundfahrt durch den Altkreis Ahaus. 80 große und kleine Traktoren der Marken Deutz, Eicher, Ursus, Fendt, Lanz Bulldog, Eicher, Porsche, Allgaier, IHC (Mc Cormick), Hanomag, Schlüter, Mercedes Benz oder John Deere, mit vielschichtigen Geschichten im Gepäck, hatten sich morgens früh auf der Wexter Haar aufgestellt.

von Von Martin Mensing

, 22.08.2010
80 alte Traktoren tuckerten durch den Altkreis

Beim ersten Stopp auf dem Hof Röttger im Wieferthook in Epe ein wahres Traktorenmeer

Franz Albers, der die Fahrtroute ausgearbeitet hatte, führte den Lindwurm mit seinem knallroten Porsche Diesel an. Den ersten Zwischenhalt gab es auf dem Hof Röttger im Wieferthook in Epe. Die auf der Weide und der Hofzufahrt abgestellten Fahrzeuge bildeten ein großes Traktorenmeer. Für die Fahrer und Beifahrer gab es dort Kaffee, Brötchen und Kuchen. Gestärkt ging es weiter durch die herrliche Sommerlandschaft nach Legden, wo an der Düstermühle eine weitere Rast mit Mittagspause eingelegt wurde. Über Asbeck, Gemen und Heek führte der Oldie-Track letztlich nach 50 Kilometern zum Ausgangspunkt zurück.

Jürgen Hinkers, der die Rundfahrt mit Theo Alte-Epping organisiert hatte, war am Ende sehr zufrieden mit dem Verlauf der Ausfahrt. Er erinnert sich, dass die Nienborger Traktorfreunde vor einigen Jahren die ersten Ausfahrten mit etwa 30 Traktoren durchführten. „So viele wie in diesem Jahr waren bei unserer Ausfahrt noch nie dabei“, freute sich Jürgen Hinkers, dass Traktorfreunde aus Heek, Altenberge, Coesfeld-Lette, Billerbeck, Wettringen und Nienborg teilnahmen und dadurch das nachbarschaftliche Verhältnis gefördert wurde. Mit den gemeinsamen Ausfahrten wollen die Traktorfreunde alte Landtechnik erhalten, Freunde treffen, ihre alten Schätzchen zeigen und die Natur genießen. So werden vor allem die Zwischenstopps zum Fachsimpeln genutzt.

In diesem Jahr gab es erstmals eine Panne, die sich Gott Lob als unspektakulär erwies. Bei einem Traktor war der Reifen derart beschädigt, dass Anton Rauss, der im Safetycar am Ende des Konvois für die Sicherung nach hinten sorgte, kurzerhand seinen Abschleppwagen organisierte, und das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug abholen ließ. „Das war Gott sei Dank unser einziger Zwischenfall“, freute sich Jürgen Hinkers. Ein großes Lob zollte er Andreas Kaul und Arnim Schüring, die als Streckenposten die größeren Kreuzungen wie am Kreisverkehr in Epe absperrten, und so für die erforderliche Sicherheit der Fahrer, Beifahrer und Mitfahrer auf den historischen Gefährten sorgten.

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