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Aufgeholt bei Kita-Plätzen

Gesetzliche Anforderungen

Mehr als 100 000 Kita-Plätze für Unter-Dreijährige fehlen noch bundesweit. Ob sich diese Lücke bis August 2013, wenn Eltern Rechtsanspruch auf einen Platz haben, schließen lässt, gilt als fraglich – nicht so in Heek. „Wir werden den gesetzlichen Ansprüchen genügen“, sagt Bürgermeister Ulrich Helmich – dank der an allen Kitas noch laufenden oder bereits beendeten Bauarbeiten.

HEEK

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 01.06.2012

„Wenn alles fertig ist, wird Heek die Gemeinde sein mit den am besten ausgestatteten Kindergärten“, stellt Clemens Vennekötter von der Zentralrendantur Ahaus-Vreden fest. Über seinen Schreibtisch laufen die Baumaßnahmen der meisten Kindergärten der Region – nämlich all derer in kirchlicher Trägerschaft. Johannes-Kindergarten Zurzeit gehen die Bauarbeiter im Kindergarten St. Johannes am Ahauser Damm ein und aus. Die Mädchen und Jungen verfolgen interessiert, wie jeweils links und rechts vom Haupthaus zwei neue Gebäude wachsen für jeweils sechs Kinder. Jedes koste in etwa 123 000 Euro.

Die Kirchengemeinde beschränke sich aber nicht darauf, Schlafräume zu schaffen, so Vennekötter. „Die vorhandene Küche bekommt auch einen Speiseraum.“ Die Heeker Kirchengemeinde tue „einiges mehr als sie müsste“ – und finanziere das auch aus eigenen Rücklagen. Nicht nur am Ahauser Damm haben Maurer, Schreiner, Elektriker und andere Handwerker viel zu tun, sondern auch im Nienborger Kindergarten St. Peter und Paul. Dort investiere die Kirchengemeinde – mit Zuschüssen des Bundes, des Landes und der Gemeinde – 267 000 Euro. Auch dort entstehen nicht nur Schlafplätze, Badezimmer und Wickelraum für die ganz Kleinen, sondern auch zusätzliche Räume zum altersgemäßen Toben und Sielen. Sechs Plätze für unter Dreijährige würden dort geschaffen, so Vennekötter. Im Ortsteil Nienborg gibt es bereits eine Gruppe für Mädchen und Jungen unter drei Jahren – allerdings nicht in einem der beiden Kindergärten dort, sondern auf der Burg. Diese Gruppe, die formal dem Franziskus-Kindergarten zugeordnet ist, werde auch künftig aufrecht gehalten, so Vennekötter. „Aber wir wollen auch noch direkt im Franziskus-Kindergarten bauen.“ Ein Speiseraum sei in Planung. „Vorzeigegemeinde“ „Heek ist eine echte Vorzeigegemeinde“, fasst der Mitarbeiter  der Zentralrendantur zusammen. Bürgermeister Helmich gibt das Kompliment der kirchlichen Verwaltung gerne zurück. Wenn Kindergärten so gut ausgestattet seien, wünsche sich auch niemand einen anderen Träger.

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