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Aus Berlin und Bremen zum Kunstgarten gereist

Sommerakademie

HEEK "Ich bin ganz begeistert. Es ist eine sehr schöne Atmosphäre und wir sind ein richtiges Team", schwärmt Catharina Heuken aus Epe im idyllischen Garten des Hauses Keppelborg in Nienborg. Die gebürtige Niederländerin nimmt an der Sommerakademie der Volkshochschule Ahaus teil.

von Von Elvira Meisel-Kemper

, 06.08.2010
Aus Berlin und Bremen zum Kunstgarten gereist

Gibt Tipps: Walter vom Hove.

Die leitet der Berliner Künstler Walter vom Hove - neben ihr sind noch neun Frauen und zwei Männer dabei. Viele kennen die Sommerakademie schon durch mehrmalige Teilnahme. Die beiden männlichen Teilnehmer gehören dazu. Sie kommen dafür extra aus Berlin und Bremen angereist. Heuken ist zum ersten Mal dabei. Gerade lässt sie „ihren Kapitän“ kunsttechnisch „ersaufen“: Die Lasiertechnik probiert sie mit verschiedenen Farben aus, die sie vorher mit Wasser vermischt hat. Der Kapitän ist ein kleines Foto, das sie genauso wie das Schiff aus dem Plakat eines Supermarktes herausgeschnitten hat. „Zu dem abgesoffenen Kapitän kommt heute noch das abgesoffene Schiff dazu“, erläutert sie humorvoll.

Humor wird in der einwöchigen Sommerakademie nicht nur bei Heuken groß geschrieben. Man duzt sich, besucht sich im weitläufigen Garten des Hauses und diskutiert immer wieder über die gerade entstandenen Werke. Diskussionsrunden gehören im Kollektiv zur bewährten Methode von vom Hove – und das zwei Mal täglich. Wer möchte, darf seine noch nicht ganz getrockneten Gemälde vorstellen und geballte Tipps und Anregungen vom Akademieleiter und der Runde mitnehmen.

Wortreich erläutert vom Hove das, was er als bewährter Kursleiter weitergeben möchte. Dringend rät er dazu, sich ein Malbuch anzuschaffen, um die Gedanken im „Mikrokosmos“ zu formulieren, bevor sie in den „Makrokosmos“ – das heißt im Großformat – auf die Leinwand übertragen werden. Spontaneität solle trotzdem erhalten bleiben, aber in gelenkter Form. Drei von sechs Gemälden von Magdalena Wedding aus Steinfurt werden zuerst hinterfragt. „Sind die Bilder fertig?“ „Was wäre das Gegenbild dazu?“ „Woran erinnert das?“, sind nur einige Fragen, mit denen vom Hove die Runde in eine angeregte Diskussion lockt. 

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