Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bienenschutz in Heek

Dorfimkerei vorgestellt

Albert Einstein soll einmal gesagt haben, dass die Menschheit nur noch vier Jahre überleben kann, wenn es keine Bienen mehr gibt. Ob diese Aussage aus dem Zusammenhang gerissen wurde oder nicht, für den Heeker Imker Detlef Bauerdiek steht fest: "Wir müssen die Umwelt und ganz besonders die Bienen besser schützen."

HEEK

von Helmut Schwietering

, 07.05.2017
Bienenschutz in Heek

Groß und Klein hatten bei der Präsentation der Dorfimkerei ihren Spaß, schließlich gab es ja genug zu sehen.

Es ist warm an diesem Samstag und endlich mal können die Bienen ausschwärmen. Ein optimaler Tag auch für Detlef Bauerdiek und seine Familie, den Heekern die Dorfimkerei zu präsentieren. Lange vor Einrichtung der Dorfimkerei in der Stiege haben er und der Nabu nach einem passenden Grundstück gesucht. Langsam hat die Sache Gestalt angenommen und mit Hilfe seiner Familie, des Nabu und der Gemeinde Heek hat Bauerdiek ein völlig verwildertes Grundstück in ein Kleinod verwandelt. Bereitwillig erklärt er den Gästen, wie alles anfing und was zukünftig noch geplant ist.

Führungen

Bei der Gemeinde haben Bauerdiek und die Aktivisten des Nabu offene Türen eingerannt und so kam alles ins Rollen.  Schulklassen, Kindergartengruppen und weitere Interessierte sind willkommen. Im Mai und Juni bietet Bauerdiek Führungen in die Bienenwelt an, bittet aber um vorherige Anmeldung. Während der Imker einige Gäste über das Grundstück führt und mit ihnen fachsimpelt, verwandelt seine Frau Klara den kleinen Besucher Paul in einen Nachwuchsimker. Mit einem Imkerhut ausgestattet, darf er die Kurbel drehen und die Schleuder in Gang setzen, während andere Kinder an den Schaukästen die Bienen bestaunen. Die Königin entdecken sie auch - sie trägt die Nummer 22 und ist so leicht vom restlichen Bienenvolk zu unterscheiden.

Handlungsbedarf

Herbert Moritz vom Nabu betonte in seinem kurzen Vortrag die Schutzbedürftigkeit der Bienen und Schautafeln stellen dar, wo aktuell der größte Handlungsbedarf besteht. Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff bedankte sich bei allen Helfern und zeigte sich beeindruckt von der Geschwindigkeit, mit der die Dorfimkerei entstanden ist. Einige unterstützende Heeker Geschäftsleute überzeugten sich vom gelungenen Projekt. Eine Kaffetafel, auf der der Bienenstich nicht fehlen durfte, rundete den Tag ab.

Lesen Sie jetzt